1 X + 1 X = X || Nenn es wie Du willst!

“Free your mind” für die folgenden Gleichungen:
Allah + Buddha + Brahmann + Gott + X = X
X = Allah = Buddha = Brahmann = Gott


Nenn es wie Du willst?!

Muss man dem Kind unbedingt einen Namen geben? Oder impliziert man dadurch automatisch eine Prägung und/oder Vorurteile? Darf man wirklich ketzerisch sein und polarisieren, oder ist man ängstlich und bleibt dem Weichspüler treu? Leben bedeutet mutig sein. Ich hau es einfach mal raus: Ich bin Buddhistin. Gefühlt schon immer irgendwie… ich glaube an Wiedergeburt, Seelenverwandtschaften, Übersinnliches, Magie, Mystik… Es ist mehr als nur Glaube. Es ist das “mit dem Leben füllen”, mit jedem Molekül meines Seins. Glauben. Hoffen. Spüren. Meditieren. Ich bete nicht. Ich will es nicht in fremde Hände legen. Ich fühle mich selbst in der Verantwortung. Ich lebe. Wünschenswerter-weise im Hier und Jetzt. Aber ich bin nur ein Mensch. Ich mache Fehler. Leben heißt Lernen, auch das ist mein Antrieb. Ein tiefes Verständnis.

Die Buddhisten sagen nicht nur, die Seele wohnt im Herzen, es heißt auch, dass etwas Göttliches/Übersinnliches in uns Lebewesen wohnt.

Allah, Buddha, Brahmann, Gott… es gibt viele Namen, Labels, Verpackungen… und allem liegt die Spiritualität, und eine riesige Energie, zugrunde. Ich habe mich oft beim Gedanken erwischt, dass es doch eigentlich ganz egal ist, wie man es benennt… Ist es nicht doch irgendwie alles eins? Eine Energie? Eine Liebe? Ein Ursprung?

Da liegt der Gedanke nahe, dass die verschiedenen Arten die Spiritualität auszuleben darauf basieren, dass jeder Mensch ein Individuum ist und auf verschiedene Dinge anspringt. Es sind verschiedene Wege Lebewesen zu berühren. Mag das ein Grund für die zahlreichen Religionen, Philosophien und co sein? Sind wir nicht alle irgendwann mal auf der Suche? Brauchen Hoffnung? Trost? Einen Rat? Sind es nicht die schweren Zeiten, in denen die Menschen wie Lämmchen in die Kirchen laufen?

Spiritualität gibt Hoffnung und Kraft, sie sollte uns inspirieren das Gute zu kultivieren. Mitfühlend. Teilend. Letztendlich ist es essentiell, wie man Spiritualität lebt. Wie man sie mit Leben füllt. Das macht uns aus. Worte sind nur Worte.

Spiritualität. 13 Buchstaben. Vom Lateinischen abstammend „spiritus“, das innere Leben.

Das Spannende ist, dass Spiritualität in unzähligen Facetten existiert. Es lohnt sich neugierig zu sein und zu hinterfragen. Offen sein. Mutig.

Spiritualität. Mit Inhalt füllen. Es geht darum den eigenen Weg zu finden und zu gehen. So lebe ich meine ganz eigene, individuelle Religion und Überzeugung. Ich bin gefestigt. Bei mir. Habe in mir meinen Frieden und mein Zuhause gefunden. Mein Herz und meine Seele ist meine Energie und Spiritualität.

Die Worte sind aus mir herausgesprudelt, inspiriert durch die Blogparade von Wicca Secret.

Blogparade “Spiritualität || Mein erster Gedanke war ein Beitrag, wie ich meinen Buddhistischen Lehrer in diesem Leben wieder traf, und ich somit den Buddhismus in mir gefestigt habe. || Mein Root-Teacher/Wurzellehrer, ein tibetischer Mönch und Inkarnation eines bedeutenden buddhistischen Abtes. Diese Begegnung ist für mich einer der Schlüsselpunkte in meinem Leben. Es ist eine wundervolle Geschichte. Leider aber auch – lang. Schlüsselpunkte!? Persönlich. Klar. Das ist wohl meine Blogparade und mein ganz persönliches Kopfkino und Inspiration…

Meine 3 Worte sind:
Mitfühlend
Mutig
Weltoffen

4 Comments Add yours

  1. Charle Helen says:

    Ich habe die Kirche nach der Konfirmation verlassen, weil sie mir ganz einfach nichts gab. Jedenfalls nicht das, nachdem sich mein Herz sehnte. Dabei wusste ich noch nicht einmal was genau es war, nachdem sich mein Herz sehnte. Ich wusste nur, dass da in mir eine schreckliche Leere war, eine Unzufriedenheit, eine Leere voller Fragen ohne Antworten.
    Ich wandte mich geistigem zu, zuerst Yoga und Meditation, dann Zen-Buddhismus. Doch ich fand keine Antwort darin, nichts was mein schmerzendes Herz erfüllte und heilte. Dann „begegnete“ mir Jesus und mit ihm bekam ich ein neues, mit Liebe erfülltes Herz und Leben. Ich wusste von da an, dass es ganz einfach wahre Liebe war, nach der ich gesucht hatte.
    1979 kam ich dann mit meinem Mann und meiner ersten, damals einjährigen Tochter nach Thailand. Thailand gilt als das Buddhistischste Land. Jemand hat mir dann auch eine kleine Broschüre über Buddha und seine Lehren gegeben. Ich gehöre zu den Leuten, die Bücher zuerst auf der letzten Seite aufschlagen. Dort las ich, dass Buddha auf seinem Sterbebett seinen Nachfolgern noch als letztes dieses nahelegte: „Wenn ihr die Wahrheit in irgendeiner Religion findet, dann nehmt diese Religion an!“
    Das gab mir eine ganz neue Sicht vom „Buddhismus“. Ich wusste von Buddha, dass er einst „Erleuchtungen” hatte, aber dieses Vermächtnis auf seinem Sterbebett an seine Nachfolger bezeugt, dass Buddha selbst nie die Wahrheit gefunden hat.
    Ein Buddhist zu sein bedeutet also, ein Wahrheitssuchender zu sein.
    Wenn es nun einen Gott – einen Schöpfer Himmels und der Erde – gibt, wie müsste er sein? Er müsste vor allem gut und gerecht sein, oder? Von einer guten und gerechten Macht, die aber unsichtbar ist, erwartet man doch, dass sie (die Macht) sich um seine Schöpfung weiterhin kümmert und sich ihnen irgendwie mitteilt, oder? Und das hat dieser unsichtbare Schöpfer auch getan. Er hat zu Mose gesprochen und ihm gesagt, er solle alles aufschreiben, für nachfolgende Generationen, damit diese den Schöpfer kennenlernen können und Seinen Willen erfahren können. Und Generationen nach Mose haben das Aufzeichnen der Geschehnisse und Worte Gottes weitergeführt. So haben wir schließlich die Bibel bekommen.
    Wir erwarten also, dass diese Schöpfermacht gut und gerecht ist, wissen aber auch, dass es auf dieser Welt auch böse, ungerechte Mächte gibt. Die Wahrheit gehört auch zu gut und gerecht als eine Eigenschaft von ihr. Böse Mächte sind das Gegenteil von gut und gerecht und damit ist die Wahrheit nicht in ihnen. Sie sind in ihrer Grundeigenschaft Lüge und Betrug. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass sie dir vormachen, die Wahrheit zu sein und gut und gerecht. Diese Mächte präsentieren sich auf eine solch attraktive, anziehende Weise, dass es sehr leicht ist, ihrem Bann zu verfallen. Alles was sie dir sagen, klingt sehr logisch und schmeichelt meist unserem Verstand und auch unseren Gefühlen. Sie können dir Gutes vorspiegeln und selbst so etwas wie Liebe und Frieden geben. Sie sprechen unseren Stolz an und dass es notwendig ist, diesen Stolz mit allem was wir haben festzuhalten und dafür zu kämpfen. – Deshalb ethnische Kriege und Auseinandersetzungen selbst in Familien.
    Stolz hat viele Fassetten. Was für eine Art von Stolz, dein Leben bestimmt, muss jeder für sich selbst herausfinden. Ein Leitfaden ist das Buch, das die Schöpfermacht als gut und gerecht darstellt – die Bibel! Sie bezeugt, dass Gott Liebe ist und zeigt dir, wie Gott seine Liebe und Fürsorge seiner Schöpfung gegenüber zeigte und immer noch zeigt.
    Wissen wir nun, dass es neben der guten gerechten Schöpfermacht, die wir Gott nennen, auch Mächte gibt, die das Gegenteil der Schöpfermacht sind, aber vorgeben, dieser eine wahre Gott zu sein, müssen wir auf der Hut sein und für die Gabe der Unterscheidung beten. Was sehr wichtig ist, ist ein Herz, das nicht mit Religion zufrieden ist, sondern wirklich nach der Wahrheit hungert und dürstet, denn nur damit werden wir wahrlich auch gesättigt werden, wie Jesus es sagte.
    Prüfe also deinen Weg, den du gehst, ob er mit dem Weg übereinstimmt, den der Gott der Liebe, Güte und Gerechtigkeit in seinem Buch der Bibel vorgelegt hat. – Und als Buddhist bedenke, Buddha hat nie die Wahrheit gefunden, aber möchte, dass du nach der Wahrheit suchst!
    Für mich bedeutet 1x + 1x also nicht, dass sie die Wahrheit ergeben. Könnte das hier dir mehr Aufklärung und Einsicht geben?

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    1. Vielen Dank für Deinen überaus umfangreichen Beitrag. Wir alle haben verschiedene Voraussetzungen dem Leben zu begegnen, unterschiedliche Blickwinkel, Erfahrungen, Prägungen und Möglichkeiten… vor allem aber ist es wahre Freiheit sich selbst ein Bild machen zu können und zu akzeptieren, dass es gut ist, dass jeder seinen Weg für sich selbst begeht.

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  2. Charle Helen says:

    Klar kannst du deinen Weg gehen. Nicht einmal Gott wird dich daran hindern, denn er hat jedem Menschen einen freien Willen gegeben, selbst zu entscheiden, welchen Weg du gehen möchtest.
    Ich meinte ja nur, dass wenn es einen Gott gibt, wir doch akzeptieren sollen, wie er ist und nicht ihn zu dem machen, wie er uns persönlich schmackhaft ist.
    Wenn es einen Gott gibt, macht er doch auch die Regeln. Und seine Regel ist nun mal, dass du zwar deinen Weg gehen kannst, zu ihm aber nur der Weg durch Jesus führt, alle anderen Wege führen weg von ihm – das ist seine Bedingung, aber sehr schwer für dich zu akzeptieren, oder?

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    1. “Wenn es einen Gott gibt…” Wie gesagt, in meinen Augen sollte jeder für sich entscheiden können, ob und woran man glaubt. Wir Menschen sind nun mal unterschiedlich, und es ist schön, dass Du Deinen Weg gehst. Andere Menschen mögen Deinen Weg teilen, eventuell aber auch andere Wege gehen.

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