Crowned with ‘Burn Out’

Crowned With ‘Burn Out’

|| English & deutschsprachige Version

Hesitation to dedicate this area to “Burn Out”. To me, it sounds too negative. I’m still holding on to it.

After all, it is what it is.

If you are interested, you will find out that this area is anything but dark black. It’s nothing that needs to be hidden, no secrets. It’s a lot of gray ashes, things I’ve been through and things that will sound familiar to those, who have been in a similar period before. It’s also flooded with light of hope, that is always searching for it’s way to sneak in.

As soon as light spreads out again, the world no longer looks like all these shades of gray. It’s a sparkling, colorful and indeed wonderful world that we live in. Prepare for this journey because it is one way of realizing that blue is not just blue. Seen with different eyes you suddenly see and feel things very differently. They are valued more. They get a different meaning and rich feeling.

Sovely Matters

It is struggle and blessing, frustration near to giving up and challenge, real life and lessons to be learned. It’s about personal growth and a lot of sadness. Depression, a heavy burden. After all, it also can be seen as an opportunity to change your life, focus on what is important to you and creating a whole new you. That’s the way I like to take it, it is a challenging disease that I’m crowned with and my possibility to grow beyond.

Mit ‘Burn Out’ gekrönt

Zögernd diesen Bereich dem “Burn Out” zu widmen. Für mich klingt es zu negativ. Ich halte dennoch daran fest. Immerhin ist es das, was es ist.

Wenn es Dich interessiert, wirst Du feststellen, dass dieser Bereich alles andere als dunkelschwarz ist. Es ist nichts, was verborgen werden muss, keine Geheimnisse. Es ist viel graue Asche, Dinge, die ich durchgemacht habe und Dinge, die denen bekannt vorkommen, die sich in einer ähnlichen Phase befunden haben. Es ist auch voller Licht der Hoffnung, das immer auf der Suche nach einem Weg ist, um sich einzuschleichen.

Sobald sich das Licht wieder ausbreitet, sieht die Welt nicht mehr wie all diese Grautöne aus. Es ist eine funkelnde, farbenfrohe und in der Tat wundervolle Welt, in der wir leben. Bereite Dich auf diese Reise vor, denn es ist ein Weg, auf dem man erkennt, dass blau nicht einfach blau ist. Mit anderen Augen gesehen, sieht und fühlt man die Dinge plötzlich ganz anders. Man schätzt sie mehr. Sie bekommen eine andere Bedeutung. Ein anderes, reiches Gefühl.

Sovely Matters

Es ist Kampf und Segen, Frustration in der Nähe von Aufgeben und Herausfordern, reales Leben und Lektionen, die gelernt werden müssen. Es geht um persönliches Wachstum und viel Traurigkeit. Depression, eine schwere Belastung. Schließlich kann es auch als Gelegenheit gesehen werden, Ihr Leben zu verändern, sich auf das zu konzentrieren, was Ihnen wichtig ist, und ein ganz neues Ich zu erschaffen. So nehme ich es gerne, es ist eine herausfordernde Krankheit, mit der ich gekrönt bin, und meine Möglichkeit, darüber hinauszuwachsen.

9 Comments

  1. seelenverdacht

    Kafka litt unter Depressionen wie viele Künstler:

    “Verlassen sind wir doch wie verirrte Kinder im Walde. Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt Du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von den Deinen. Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüßtest Du von mir mehr als von der Hölle, wenn Dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich. Schon darum sollten wir Menschen vor einander so ehrfürchtig, so nachdenklich, so liebend stehn wie vor dem Eingang zur Hölle…” Franz Kafka

    Ich denke, es ist ein lebenslanger Kampf und wenn daraus Werke entstehen wie die von Kafka oder die von dir, dann ist es kein Sieg, aber etwas, das die Seele weiterschenkt an die Welt ..

    Alles Gute, Sven 🙂

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    1. seelenverdacht

      Depressive Menschen – teilweise unter einer bipolaren Störung leidend – sind oft künstlerisch sehr kreativ und trotz ihrem lebenslangen Kampf schenken sie der Allgemeinheit eine ganze Menge.

      Das Internet ist eine gute Plattform, seine Störung zu outen und darzustellen, weil es anderen Menschen, denen es ähnlich geht, ein Trost sein kann:

      Wir sind nicht allein, wir teilen unser Problem, auch wenn jedes Problem in der Richtung etwas anders verläuft, haben wir doch Brüder und Schwestern, die ähnlich leiden.

      Bei der Depression wird das Glückshormon “Dopamin” im Hirn, das unser Gemüt bestimmt, zu schnell abgebaut. Man braucht Chemie, um den Abbau zu verlangsamen und die Chemie zeigt Nebenwirkungen.

      Ich selbst bin auch oft deprimiert, aber ich kenne das Leid der Depression nicht, aber habe habe großen Respekt vor den Betroffenen.

      Verstehen ist das Zauberwort. Würden mehr Menschen verstehen, wäre das Leben leichter.

      Verstehen das Unverständliche ist die höchste Kunst der Menschenliebe ..

      Ich sende dir Kraft und Mut,

      Sven ❤

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    2. Sovely Matters

      Dankeschön Sven. Obgleich es immer mehr Menschen gibt die an Burn Out/Depression erkranken, bleibt die Krankheit dennoch ein Stigmata für die Betroffenen.

      Von Aussen scheint es nicht nachvollziehbar und wird leicht verurteilt. Wenn man lernt damit umzugehen, auch lernt man das Potenzial zu sehen, das die Krankheit mit sich bringt. Zeit für Veränderung, nichts ist gewöhnlicher als das. Es ist nur eine diese Veränderungen, die man sich selbst nicht aussucht. Und dennoch birgt es Chancen.

      Ich danke Dir sehr für Deine mutmachenden Worte.

      Herzlichst, Sovely

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    3. seelenverdacht

      Burn Out/Depressionen sind also immer noch ein Stigma? Das hätt ich jetzt nicht gedacht, so oft es vorkommt.

      Mein Hausarzt ist in Therapie wegen Depressionen, seine Praxis hat nur noch einmal die Woche geöffnet zur Abholung der Befunde.

      Ich sehs nicht als Stigma. Ich sehs als normale Reaktion des Körpers auf den Stress unserer Zeit.

      Aber ich hatte Psychoanalyse nur als Nebenfach und bin auch kein Fachmann in der Beziehung.

      Sorry,

      Alles Liebe,
      Sven

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    4. Sovely Matters

      Alles gut, man wächst an den Herausforderungen. Ich habe sie angenommen und gehe – auch bei der Arbeit – offen damit um. Leider sind meine Erfahrungen mit der Krankheit durchwachsen. Es gab einige Freunde, die nicht damit umgehen konnten und sich abgewandt haben. Insbesondere auch das Arbeitsumfeld ist schwer, aber weißt Du, man selber hat Schwierigkeiten damit umzugehen und es zu verstehen, dann kann man es von der Welt da draußen noch weniger erwarten. Außerdem klingt es schon etwas verrückt, wenn man hört, dass das Selbstverständlichste nicht mehr funktioniert…

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