A Loud, Poetic Whisper || Ein Lautes, Poetisches Flüstern

|| English & deutschsprachige Version

A Loud, Poetic Whisper

A poetic novel about the magic of soft tones is the catchphrase on the book “Namiko und das Flüstern” (Namiko and the whispering) by Andreas Séché. A promise that screeches so shrilly that it should numb my senses. Actually, I usually would run away. Actually. But it’s too late for that. Just as we couldn’t escape each other back then. It already touched my heart and soul with the first born breath. Tied up by slowness, the words unfold in great emptiness. Find and loose their meaning. I love it when books do that. I’m feeling us.

Uniting without limits, sparkling magic. Pregnant with meaning. Love. Energy. Koan. Yin and Yang. Haiku. Zen Buddhism. Kintsugi. Ikebana. Sumie-e. Further development. Superficially immersed in passion, perfection and intensity of Asian culture. At the end of the year, I enjoy drawing pictures too. Cosmopolitan. They arise in my mother language, German, and I hope that they will find expressiveness in their translation as well. Originated from the book that I have not yet read fully… Therefor I cannot yet grasp the complexity myself. I lie, when I confess that I’m impatient. It has reached me and does something to me. Detached, I keep moving. It gives me access to a magical world that is unique in it’s being. A world in which I was able to experience my love many years ago.

Passion has awakened from a deep sleep. Scars from gardening and rose bushes decorate my skin. I smile because I have experienced the magic of those flowers. Felt. Fought. Lost and won. I’m not afraid, I’ve never been. I am a warrior of love. I’m a Geisha, Samurai, Ninja, Student and Teacher at the same time. I feel love clearly, and even more than that, I’m living it in every breath of loss and my being. What you renounce is my gain.

In search of understanding, his journey ends in a strange way. His heart feels the stabbing pain in knowledge. His memory of the cherry blossom tree shines in bright sparkling colors. Often he sat in the shade of the old tree and sketched the beauty of it’s flowers with perfect strokes. Before he even started the final thin line, he cursed the cherry blossom tree and ran away. The tree was set free, it’s leaves dance in the wind and finds fulfillment in the emptiness of space. The cherry tree knows the seasons. It feels the deep pain and embraces it, every spring anew and in full bloom. Burning with passion.

Photo by Javon Swaby on Pexels.com

A little orphan boy picks up a piece of coal. He begins to draw intuitively. Line by line, he reveals the perfection of the moment and the nature of being. Even before he finishes the work of art, his mom calls him for dinner. What is the wind whispering?

Closed is the circle
Birdies fly high in freedom
In love for you, pure

True, it makes no sense
Sakura, replaces snow
He clearly feels it

She is familiar with the sound of the single clapping hand, she feels the energy and bows deeply to her love. She whispers a thank you and hugs the feeling of having arrived and being at home.

We feel incomprehensible and understand the feelings. We run so as not to miss the moment. We look for the unique and quality in the crowd. We go backwards because we want to save time, further we think the fastest way is straight ahead. When we’re sitting, we’re actually getting up again. We give our time away like nothing, although it’s irreplaceable delicate. We overturn. We think we know as we desperately seek answers and like drowning people reach for the rescue stick.

It is the first book I’m reading written by this German author and it won’t be my last: www.andreas-seche.de/poetrystreet

Photo by Evgeny Tchebotarev on Pexels.com

Ein Lautes, Poetisches Flüstern

Ein poetischer Roman über den Zauber der leisen Töne, heißt es plakativ auf dem Buch “Namiko und das Flüstern” von Andreas Séché. Ein Versprechen, dass so schrill daher kreischt, dass es meine Sinne betäuben sollte. Eigentlich würde ich davon laufen. Eigentlich. Aber dafür ist es zu spät. So, wie wir uns damals nicht entkommen konnten. Mein Herz und meine Seele hat es bereits mit dem ersten, lebendigem Atemzug berührt. Gefesselt von Langsamkeit, entfalten sich die Worte in der Fülle des Nichts. Finden und verlieren ihre Bedeutung. Ich liebe es, wenn Bücher genau das tun. Ich spüre uns.

Grenzenlos vereinen… Magie. Zauber. Bedeutungsschwanger. Liebe. Energie. Koan. Yin und Yang. Haiku. Zen Buddhismus. Kintsugi. Ikebana. Sumie-e. Weiterentwicklung. Oberflächlich eingetaucht in die Leidenschaft, Perfektion und Intensität asiatischer Kultur. Zum Jahresende zeichne auch ich Bilder. Kosmopolitisch. Sie quellen aus meiner Muttersprache Deutsch hervor, und ich hoffe, dass sie auch in ihrer Übersetzung Ausdruckskraft finden. Entstanden aus dem Buch, das ich noch nicht komplett gelesen habe… Die Komplexität kann ich daher selbst noch nicht fassen. Ich lüge, wenn ich gestehe, dass mich die Ungeduld umtreibt. Es hat mich erreicht und tut etwas mit mir. Losgelöst, verharre ich in Bewegung. Es gewährt mir Zutritt in eine magische Welt, die einzigartig in ihrem Sein ist. Eine Welt, in der ich vor vielen Jahren meine Liebe erleben durfte.

Aus einem tiefen Schlaf ist die Leidenschaft erwacht. Narben, entstanden von Gartenarbeit und Rosensträuchern, verzieren meine Haut. Ich lächle, denn ich habe den Zauber der Blütenpracht erlebt. Gespürt. Bekämpft. Verloren und Gewonnen. Ich habe keine Angst. Hatte ich nie. Ich bin eine Kriegerin der Liebe. Bin Geisha, Samurai, Ninja, Schülerin und Gelehrte zugleich. Ich spüre die Liebe deutlich, und noch mehr als das, lebe ich sie aus, in jedem Atemzug des Verlustes und meines Seins. Was Dein Verzicht ist, ist mein Gewinn.

Auf der Suche nach Verständnis endet seine Reise auf eine befremdliche Weise. Sein Herz fühlt in der Erkenntnis den stechenden Schmerz. Seine Erinnerung an den Kirschblütenbaum erstrahlt in kräftig grellen Farben. Oft saß er im Schatten des alten Baumes und skizzierte mit perfekten Strichen die Schönheit ihrer Blüten. Noch bevor er zum letzten Strich ansetzte, verfluchte er sie und rannte davon. Sie war frei, ihre Blätter tanzen im Wind und finden in der Leere des Raumes ihre Erfüllung. Sie kennt die Zeiten. Sie spürt den tiefen Schmerz und begegnet diesem, jedes Frühjahr auf ein Neues, in voller Blütenpracht. Sie verbrennt in Leidenschaft.

Ein kleiner Waisenjunge hebt ein Kohlestück auf. Intuitiv beginnt er zu zeichnen. In Strich für Strich enttarnt er die Perfektion des Augenblicks und die Natur des Seins. Noch bevor er das Kunstwerk beendet, ruft ihn seine Mama zum Abendessen. Was flüstert der Wind?

Geschlossen der Kreis
Vögelchen flieg in Freiheit
In Liebe für Dich

Es macht keinen Sinn
Sakura, ersetzt den Schnee
Er spürt es deutlich

Das Geräusch der einzelnen klatschenden Hand ist ihr bekannt, sie fühlt die Energie und verbeugt sich tief vor ihrer Liebe. Sie flüstert ein Dankeschön und umarmt das Gefühl bei sich angekommen und Zuhause zu sein.

Wir fühlen im Unverständnis und verstehen die Gefühle. Wir laufen, um den Augenblick nicht zu verpassen. Wir suchen in der Masse nach dem Einzigartigen und der Qualität. Wir gehen rückwärts, weil wir Zeit sparen wollen und denken, der schnellste Weg ist geradeaus. Wenn wir sitzen, stehen wir eigentlich gerade schon wieder auf. Wir verschenken unsere Zeit wie nichts, obgleich sie unersetzlich zart ist. Wir überschlagen uns. Wir meinen zu wissen, während wir verzweifelt nach Antworten suchen und wie Ertrinkende nach dem rettenden Stock greifen.

Es ist das erste Buch, das ich lese, das von diesem deutschen Autor geschrieben wurde, und es wird nicht mein letztes sein: www.andreas-seche.de/poetrystreet

3 Comments

    1. Sovely Matters

      I’m so very happy for that feedback, thanks so much! It is a very rich post with a lot of content and I’m fearing people won’t take time to really have it soak in.
      Once again, thank you and all the best for you as well! Love, Sovely

      Liked by 1 person

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