Back to the future

(deutsche Version im Anschluss)

We learn by living our life. Good and bad things happen to us. Challenges appear. Sometimes we loose. Sometimes we win. It is our daily choice to live the life we want for ourselves and accept the opportunities to develop. We may choose to accept a challenge and grow, or to simply move on and be caught in every day life. No matter what, about anything will leave an imprint on us.
The Buddhists call it karma. 

It seems like people nowadays are trapped in selfishness, living their life and reaching for goals and dreams or simply being busy with daily business. Anyone seems to be very focused.

When was the last time we felt bored?

When are we waisting time nowadays?

When do we allow ourselves to simply do nothing?

Doing nothing?! Wait a minute! What is that supposed to mean? Doing nothing?! Isn’t it crazy we are used to do different things at the same time, jumping through time from now to tomorrow or back to yesterday and it happens like nothing. It’s normal to be our own center of the universe while trying to hang in and deal with a rough life outside. Life is demanding. We chose this current sort of lifestyle. 

We are asking for more and tend to take things for granted instead of simply being open to what ever there is to come. Letting things happen. Being at peace.

Being open, experiencing the things happening. Right here. Right now. Rare people manage to do so. Often we need to remind ourselves over and over again. Becoming more tentative. Listen to our real needs and having our needs communicate with the world outside. There is a wonderful world out there. While anyone more or less is on it’s own, it is our choice to make a step towards another again. Back to understanding. Back to a satisfying future. The future lays in our hands.

While blogging, I learned that it is as important to keep the eyes open to the people pouring their heart and soul out, with every written blog. I see you. And I appreciate you. You make me smile because you manage to put into words, what I felt too. You make me think, experience and challenge me. Thank you, to this wonderful community. I’m more than happy to be part of it.

Nothing is for granted. We all know. At some point we all will get our share: good, bad, neutral. Our karma. I know, all this is nothing new, still it never lost it’s importance.

As I was following these thoughts earlier today, I heard my toddler singing in his room: “Ich sehe. Ich verstehe.” I never heard it before from him, he continued: “I see. I understand.”

|| Zurück in die Zukunft

Wir lernen, indem wir unser Leben leben. Ob Hoch oder Tief. Herausforderungen gestalten unseren Alltag. Manchmal verlieren wir. Manchmal gewinnen wir. Es ist unsere tägliche Herausforderung das Leben zu führen, das wir uns wünschen. Auf uns selbst besonnen, die Möglichkeiten nutzend, um sich weiterzuentwickeln. Wir haben die Wahl, eine Herausforderung anzunehmen und zu wachsen, oder einfach zu ignorieren. Gefangene im Alltag. Egal was passiert, es formt und prägt uns. Die Buddhisten nennen es Karma.

Es scheint oft, als seien die Menschen heutzutage in Egoismus gefangen. Wir leben unser Leben, das Greifen nach Zielen und Träumen oder einfach nur eingespannt sein in unserer Routine. Jeder scheint überaus fokussiert zu sein.

Wann war das letzte Mal, dass wir uns gelangweilt fühlten?

Wann verschwenden wir heute bewusst Zeit?

Wann lassen wir uns einfach nichts tun?

Nichts tun?! Augenblick mal! Was soll das heißen? Nichts tun?! Ist es nicht verrückt, dass wir gewohnt sind verschiedene Dinge gleichzeitig zu tun, die Zeit von jetzt auf morgen oder zurück zu gestern springen und alles das passiert wie selbstverständlich. Es ist normal, unser eigenes Zentrum des Universums zu sein, während wir versuchen klar zu kommen, mit dem rauen Leben draußen umgehen. Das Leben ist anspruchsvoll. Und wir haben uns für den aktuellen Lebensstil entschieden.

Wir wollen immer mehr und neigen dazu, die Dinge als selbstverständlich zu betrachten, anstatt offen zu sein für das, was auch immer kommen mag. Dinge geschehen lassen. Gelassenheit. Im Frieden mit sich selbst.

Offen sein, die Dinge zu erleben, die geschehen. Genau hier. Jetzt gerade.Manche Menschen schaffen das. Oft müssen wir uns immer wieder daran erinnern. Aufmerksamer werden. Hören wir auf unsere wirklichen Bedürfnisse, und lassen wir unsere Bedürfnisse mit der Welt draußen kommunizieren. Da draußen ist eine wunderbare Welt. Während mehr oder weniger jeder auf sich allein gestellt ist, ist es unsere Entscheidung, wieder einen Schritt in Richtung des Anderen zu gehen. Zurück zum Verständnis. Zurück in eine befriedigende Zukunft. Die Zukunft liegt in unseren Händen.

Während des Bloggens habe ich gelernt, dass es wichtig ist die Augen offen zu halten für die Menschen, die mit jedem ihrer Blogs ihr Herz und ihre Seele teilen. Ich sehe euch. Und ich schätze euch. Ihr schenkt mir ein Lächeln, weil ihr es schafft in Worte zu fassen, was auch ich fühle. Ich werde nachdenklich, lerne, erfahre. Danke, an diese wunderbare Gemeinschaft. Ich bin mehr als glücklich, ein Teil davon zu sein.

Nichts ist selbstverständlich. Wir alle wissen – irgendwann bekommen wir alle unseren Anteil: gut, schlecht, neutral. Unser Karma. Ich weiß, dies ist kein neuer Gedanke. dennoch ist er brandaktuell.


Als ich diesen Gedanken heute verfolgte, hörte ich mein Kleinkind im Zimmer singen: “Ich sehe. Ich verstehe.” Ich habe es noch nie zuvor von ihm gehört. “Ich sehe. Ich verstehe.” – da war es wieder.

5 Comments Add yours

  1. hexenfire says:

    Du schreibst, das Leben ist anspruchsvoll geworden. Eine Herausforderung war es schon immer. Sicher in anderer Beziehung als heute. Heute muss ich mich z.b. mehr als früher wehren, nicht manipuliert zu werden,- nicht den “externen Experten” zu überlassen, was ich will und brauche, wer ich bin. Wir sind dabei programmiert zu werden…..und das wird uns gut verkauft.

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    1. Danke Dir für Deinen zusätzlichen Blickwinkel.

      Ich werde meinen Beitrag auf “das Leben ist anspruchsvoll” ändern, denn subjektive Bewertungen können anders ausgelegt werden, als ursprünglich gemeint. In meinem Kontext war die Aussage eingebettet in vielen Dingen, die wir heute gleichzeitig erledigen. Das Ganze verbunden mit den unzähligen Wünschen und Anforderungen an unser gegenwärtiges Dasein. In meiner Welt geht es weniger um das pure Überleben, sondern eher darum, den “Luxus” genießen zu können. Aus diesem Blickwinkel kann man es durchaus als anspruchsvoll sehen, wenn es nicht mehr nur um das Stillen von Grundbedürfnissen geht. Ja, das ist subjektiv, und unsere Welt ist ein kunterbunter Ort.

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    2. hexenfire says:

      Sind unsere Aussagen und Meinungen nicht immer subjektiv? Basieren auf unseren bisher gemachten Erfahrungen, den dadurch gewonnenen Erkenntnissen? Ich stimme Dir zu, dass ich mir aus Deinem sehr viel komplexeren Text nur das Krümelchen heraus gepickt habe, zu dem mir gerade etwas ein fiel. Nach meiner Meinung, werden wir immer mehr oder weniger subjektiv sein, so lange wir als getrennte Energie in menschlicher Hülle stecken. In genau dieser Hülle lernen wir uns dessen bewusst zu werden,- zu erfahren, dass die Welt voller subjektiver Ansichten ist und genau dadurch auch bunt. Nicht die subjektive Ansicht ist mit Vorsicht zu genießen, sondern eine fanatische, subjektive Ansicht?

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  2. Outosego says:

    wonderful, dear. I pay attention to the title. I pay attention.

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    1. thanks for being here 🙂

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