Picknick

Functioning doesn’t mean I am alive. I discovered these moments before, feeling like waking up from a life far distance… at some point I lost control. I did many, many things and thought I controlled it all. Instead, it was my life and the circumstances I created, that were in control of me. I was juggling around and it took a lot of work to keep up, always feeling rushed and behind life.

I’m sure a lot of us are familiar with this feeling. Some simply move on dealing with it, some ignore it. I want more out of my life. I want to feel myself, do something for myself, be myself. I don’t wanna be a puppet on a string. I’m a good observer, looking around at work, I regularly see these people who are caught in their „bubble“ thinking they have to come to terms with their fortune… It’s too easy to remain within that comfort zone, but we all know that the real life with all it’s possibilities and challenges is way beyond our bubble. Nothing new: it’s on us to pick our chances.

The other day, I came around the word “pick-nick“ and I used it as a name of an event, I was creating “culture pick-nick“. I liked the idea behind it: homemade, easy going, cozy but still active, picking up… what ever makes us happy. I enjoy that picture, and I am ready to go on a pick-nick again. Starting tomorrow, I am taking a long week end off. Time to take a deep breath and seeing things from a different perspective again. Time to recharge and shine brightly. I’m curious about all those things waiting for me and to be picked up. Curious for life. I will be going up to the coast of Northern Germany, camping with Minime.

Funktionieren heißt nicht, dass ich am Leben bin. Diese Momente sind mir bekannt, das Gefühl, aus weiter Ferne aufzuwachen … irgendwann verlor ich die Kontrolle. Ich habe viele, viele Dinge getan und dachte, ich hätte alles unter Kontrolle. Stattdessen waren es mein Leben und die Umstände, die ich geschaffen habe, die mich kontrollierten. Ich jonglierte herum, und es erforderte viel Arbeit, um Schritt zu halten. Ich fühlte mich immer gehetzt und dem Leben hinterher.

Ich bin sicher, dass viele von uns mit diesem Gefühl vertraut sind. Einige beschäftigen sich einfach weiter damit oder, manche ignorieren es. Ich möchte mehr aus meinem Leben herausholen. Ich möchte fühlen, etwas für mich tun, ich selbst sein. Ich möchte keine Marionette an einer Schnur sein. Ich bin eine gute Beobachterin, sehe mich bei der Arbeit um und sehe die Kollegen*innen, die in ihrer „Blase“ gefangen sind und denken, sie müssen sich mit ihrem Schicksal abfinden… Es ist zu einfach, in dieser Komfortzone zu bleiben, aber wir alle wissen, dass das wirkliche Leben mit seinen zahlreichen Möglichkeiten und Herausforderungen weit über unsere Blase hinausgeht. Nichts Neues: Es liegt an uns, unsere Chancen zu nutzen.

Neulich bin ich auf das Wort „Picknick“ gestoßen und habe es als Namen für eine Veranstaltung verwendet. Ich habe „Kultur Picknick“ gewählt, und liebe diese Verbindung von Worten. Mir gefällt die Idee dahinter: hausgemacht, locker, gemütlich, aber trotzdem aktiv, etwas “mit-/annehmen”… was immer mich glücklich macht. Ich genieße dieses Bild und bin bereit für einen Picknick. Ab morgen nehme ich mir ein langes Wochenende frei. Zeit, tief durchzuatmen und die Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen. Zeit zum Aufladen und strahlen. Ich bin neugierig auf all die Dinge, die auf mich warten und erobert werden wollen. Neugierig auf das Leben. Ich werde an die Küste Norddeutschlands fahren und mit Minime campen.

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