Child- hood Fantasies & Reality || Kindheits- phantasien & Die Realität

|| English & deutschsprachige Version

Childhood fantasies and reality

Becoming a singer is what I wanted for myself as I was young. I pretended my mother would be Madonna and I sure need to follow her path and turn famous as well. I was fantasizing about living in New York. I thought that one day I’ll find Mister Charming to marry me and we would be having 4 kids, living all together very happy after all.

Does this sound familiar to you? What are your fantasies and dreams from back in the days and how do you feel about it nowadays?

Guess what – I did not become a superstar, at least not yet. I certainly am not aiming for that status anymore. As I grew older I got wiser and learned there is so much more to reach out for.

I can’t sing. I can not even play an instrument. I was working in the music business for almost two decades, but it was “behind the scene”. What ever job I had, I was working for musicians and helped them becoming successful. I loved my job since music always has been a real love of mine. I was living close to New York for almost two years and fell in love with the city. I always called myself a New Yorker by heart. I had some longer relationships and was lucky to meet some wonderful men and not only once I shared real love. I always saw myself very fortunate to experience all this. I was restless until my late thirties. Then I got pregnant and decided to raise a child on my own. I live in Germany on the country side. Working at the cultural department of our town hall and being a single mommy made me discover a “burn out”.

Reality kicked in and life is not just beautiful pink sky with glitter and rainbows anymore. Real life has various colors and shades. It holds different shades of black, gray, muddy and so much more as well. While our fantasies and dreams are beautiful and shining brightly, real life is nothing like that!

Am I disappointed I did no reach my aims? Not at all! We all know it is not about really reaching our goals, it is about the path towards it. And what ever happens in-between is real life and real life holds much more than we are able to think of. I am happy where I am at today. I am at home with myself. I still am driven and passionate. I am not desiring a happy life and material wealth anymore, I wanna live. I wanna take challenges. I wanna experience, enjoy life and so much more. I need to do things my way. I am not always doing the right thing. Beside all positive and negative aspects, I am human after all. I make mistakes and I try to learn from it and grow. Self reflection is important to me.

“I don’t wanna be captured in living a dream, I prefer real life and it’s challenges.”

|| Sovely Matters

Kindheitsphantasien und die Realität

Sängerin zu werden, war das, was ich mir in jungen Jahren immer gewünscht habe. Ich tat so, als wäre meine Mutter Madonna, und ich müsse ihrem Weg folgen und berühmt werden. Ich habe mir vorgestellt, in New York zu leben. Ich dachte, dass ich eines Tages Mister Charming heiraten werde, und wir würden 4 Kinder haben und alle glücklich zusammen leben.

Kommt dir das bekannt vor? Was sind deine Fantasien und Träume von damals, und wie fühlst du dich heutzutage dabei?

Weißt du was – ich bin kein Superstar geworden, zumindest noch nicht. Ich strebe diesen Status auch sicherlich nicht mehr an. Mit den Jahren wurde ich erwachsen und weiser. Ich lernte, dass es so viel mehr zu erreichen gibt.

Ich kann nicht singen. Ich kann nicht einmal ein Instrument spielen. Ich habe fast zwei Jahrzehnte im Musikgeschäft gearbeitet, aber es war „hinter den Kulissen“. Welchen Job ich auch hatte, ich arbeitete für Musiker*innen und half ihnen, erfolgreich zu werden. Ich habe meinen Job geliebt, da Musik immer meine Passion war. Ich lebte fast zwei Jahre in der Nähe von New York und verliebte mich in die Stadt. Ich habe mich immer einen New Yorker im Herzen genannt. Ich hatte einige längere Beziehungen und hatte das Glück, einige wundervolle Männer kennenzulernen, und nicht nur ein mal teilte ich echte Liebe. Ich hatte das große Glück, all dies zu erleben. Bis in meine späten Dreißiger war ich rastlos. Schließlich wurde ich schwanger und beschloss, ein Kind alleine großzuziehen. Ich lebe auf dem Land in Deutschland. In der Kulturabteilung unseres Rathauses arbeitend, und das als Alleinerziehende, bringt mich oft an meine Grenzen und ich erlebte einen „Burn Out“.

Die Realität hat Einzug gehalten und das Leben ist nicht mehr nur ein wunderschöner rosa Himmel mit Glitzer und Regenbogen. Das wirkliche Leben hat verschiedene Farben und Schattierungen. Es enthält verschiedene Schwarz-, Grau-, Schlammtöne und vieles mehr. Während unsere Fantasien und Träume schön sind und hell leuchten, ist das wirkliche Leben nichts dergleichen!

Bin ich enttäuscht, dass ich meine Ziele nicht erreicht habe? Überhaupt nicht! Wir alle wissen, dass es nicht darum geht, unsere Ziele wirklich zu erreichen. Es geht darum auf dem Weg zu sein. Es geht um den Weg an sich, das richtige Leben genießen und auszuschöpfen. Und alles das was einfach passiert, das ist das echte Leben. Das wirkliche Leben enthält viel mehr, als wir uns vorstellen können. Ich bin glücklich, wo ich heute bin. Ich bin Zuhause angekommen. Ich bin immer noch motiviert und leidenschaftlich. Ich wünsche mir nicht ausschließlich Glückseligkeit und materiellen Reichtum, ich bevorzuge das Leben an sich. Ich möchte Herausforderungen annehmen. Ich möchte Dinge erleben, das Leben genießen und vieles mehr. Ich möchte Dinge auf meine Weise tun. Ich mache nicht immer das Richtige. Neben allen positiven und negativen Aspekten bin ich schließlich ein Mensch. Ich mache Fehler und versuche daraus zu lernen und zu wachsen. Selbstreflexion ist mir wichtig.

“Ich möchte nicht in einem Traum gefangen sein, ich bevorzuge das wirkliche Leben und seine Herausforderungen.”

|| Sovely Matters

8 Comments Add yours

  1. abenteuer50 says:

    Ich hatte auch solche Kindheitsträume 😄aber weist du , Träume ändern sich im Laufe des Lebens , sie werden sozusagen erwachsener 😄und das ist auch schön . Ich denke für uns gibt es noch Träume , die förmlich danach schreien endlich erfüllt zu werden . 😊
    Liebe Grüße Mona

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    1. Ja, wenn man keine Traumschlösser mehr baut, dann wäre die Welt weniger fluffig. Lieben Dank für Deine Worte Mona, ich freue mich immer sehr über Deine Beträge. Ich wünsche Dir alles Liebe. Deine Sovely

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  2. refoexac says:

    Als Musiker erfolgreich zu werden, den Traum hatte ich auch. Das Talent war nicht das Problem. Die fehlenden Ellbogen schon eher…

    So ist man von der Party automatisch ausgeschlossen. Überall Neid und nichts mit friedlicher Stimmung auf der Bühne, das geht gar nicht !

    Und so hab ich wie Du die Musik beiseite gelegt und vieles anderes auch.

    Frieden ist wichtiger ! 🙂

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    1. …ein hartes Geschäft, ja, und oft auch wirklich ernüchternd. In der Zeit als ich noch aktiv war, stellte ich bedauerlicherweise fest, wie sehr sich das Business zusammen schrumpfte und Kommerz die Leidenschaft ersetzte. Auch nicht mehr meine Welt.

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  3. refoexac says:

    Kommerz, genau so wie du es schreibst. Wie kann ein Musiker mit Itunes überleben ? Eine Gitarre kostet schon mehr als er ein Leben lang damit verdienen könnte. Wie könnte eine Band, wie Deep Purple oder Led Zeppelin heute noch Erfolg haben ?
    Nein, nein, die sind viel zu wild, wir wollen nur noch verkochtes Essen ohne Geschmack, sowas “Scharfes” lassen wir doch gar nicht mehr auf die Bühne, der “normale Bürger” könnte sich daran stören.

    Ich finde echt geil ist es erst dann, wenn es Dir kalt den Rücken abläuft, wenn Du es hörst, wenn es die Nackenhaare aufstellt. Das kann nur ein Mensch, kein Computer.

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    1. Genau so! Da sind wir ganz beieinander. Dankeschön für Deine Worte!

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