Resources & Priorities

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Resources & Priorities

Looking at my life I regularly feel torn and divided into different personalities. First of all I am a mother, a single parent. I am having 30 hours of work per week, asking for flexibility and extra hours. Work in the eve or on weekends and stress being included, of course. Along the way I am taking care of the household. Once all that is done, I often feel exhausted. Further, I am a child to my parents. Family time is important to me. I am a sister, aunt and godmother. I take my responsibilities serious and I do prioritize, as time is limited.

I understand that this is my every day life, at the same time I understood I’m so much more and all that needs it’s place as well. I am a friend to my beloved ones. And as a friend, I’m giving a hundred percent and am for real. After all, I need to be true to myself, I am a women and that is important to me too, love and sex. In addition, I feel needs of my body, my brain and my heart. Further, I am a creative person and I cherish my output. There are even more parts of my personality and interests, I’m sure there is no need to stretch this.

Saying all this, I certainly know the need of prioritizing. My son always comes first since he is at an age depending on me. I sometimes feel the pressure of being a role model to him.

It is permanently deciding what comes first in terms of responsibility, pleasure and needs. Often I feel my day doesn’t have enough time for all of this. I feel rushed. I see the pressure. Sometimes I simply wanna let go of anything and do nothing, while the world keeps on spinning. That is fine too, it is my decision and I am learning to include all those tiny pieces in my every day life. It is my time and it is my choice how to use it. I often heard myself saying I don’t have enough time for… whatever. Actually this is an excuse that I am surrounded by every where. Don’t we all have this feeling of being torn and the world is asking for a lot!? We all are functioning somehow, yes, but functioning only is not enough. We need to actually live and enjoy life. We have to understand that the life we are living is our choice and it is limited. It is the present moment that gives us joy.

Our every day life is based on our choices. Having said so, we gotta realize that saying “I don’t have enough time“ is a lame excuse!

I recently spoke to a close friend of mine, the love of my life, about this, who opened my eyes again. Sure, this knowledge is nothing new, still he brought it back to my reality and opened my eyes: I do have a choice. I am creating my world. It’s not like I don’t have enough time. Time is limited and I am prioritizing. I accept life for what it is and I’m learning to make it the most satisfying life I can have. No more excuses, no whining, no trying – it all comes down to just doing it! Doing it with awareness and joy. I choose to be a positive personality. I am not limited, I enjoy manifoldness.

Ressourcen & Prioritäten

Wenn ich mein Leben betrachte, fühle ich mich regelmäßig zerrissen und in verschiedene Persönlichkeiten aufgeteilt. Zuallererst bin ich Mutter, Alleinerziehend. Ich habe eine 30 Stunden Arbeitswoche, die Flexibilität und Überstunden fordert. Arbeit am Abend und Wochenende gehört dazu, Druck und Stress natürlich auch. Nebenbei kümmere ich mich um den Haushalt. Wenn all’ das erledigt ist, fühle ich mich bereits erschöpft. Außerdem bin ich ein Kind für meine Eltern, und Familienzeit ist mir sehr wichtig. Ich bin eine Schwester, Tante und Patin. Ich nehme meine Verantwortung ernst und setze Prioritäten. Zeit ist begrenzt.

Ich verstehe, dass dies mein tägliches Leben ist. Gleichzeitig habe ich verstanden, dass ich so viel mehr bin und alles seinen Platz hat. Ich bin eine Freundin meiner Lieben. Und als Freundin gebe ich hundert Prozent und bin echt. Schließlich möchte ich mir selbst treu sein. Ich bin eine Frau, und das ist mir ebenso wichtig, Liebe und Sex. Außerdem spüre ich die Bedürfnisse meines Körpers, meines Gehirns und meines Herzens. Darüber hinaus bin ich ein sehr kreativer Mensch und brauche meinen Output. Meine Persönlichkeit und Interessen sind vielfältig, ich denke das benötigt nicht mehr Ausführung.

Alles dieses ausgeführt wird schnell klar, dass es Prioritäten bedarf. Ich setze die Prioritäten. Mein Sohn steht immer an erster Stelle, da er noch jung und von mir abhängig ist. Ein Vorbild für ihn zu sein, ist mir wichtig.

Es sind permanente Entscheidungen in Bezug auf Verantwortung, Vergnügen und Bedürfnissen, und oft habe ich das Gefühl, dass mein Tag nicht genug Zeit für all das hat. Ich fühle mich gehetzt. Ich sehe den Druck. Manchmal möchte ich einfach alles loslassen und nichts tun, während sich die Welt weiter dreht. Auch das ist in Ordnung. Es ist meine Entscheidung, und ich lerne, all diese winzigen Teile in meinem täglichen Leben mit einzubeziehen. Es ist meine Zeit, und es ist meine Wahl, wie ich sie nutze. Ich hörte mich oft sagen, ich hätte nicht genug Zeit für… was auch immer. Das ist eine schwache Ausrede. „Nicht genug Zeit“, davon ist man oft umgeben, man übernimmt es, beginnt es selbst zu glauben und zur Wahrheit zu machen. Haben wir nicht alle das Gefühl zerrissen zu sein, in einer Welt, die viel abverlangt!? Wir alle funktionieren irgendwie, ja, aber nur zu funktionieren ist nicht genug. Wir sollten wirklich leben und das Leben genießen. Es gilt zu verstehen, dass das Leben, welches wir führen, unsere Wahl ist, und es begrenzt ist. Es ist der gegenwärtige Moment, der uns Freude macht.

Unser tägliches Leben basiert auf unseren Entscheidungen. Wir müssen jedoch feststellen, dass das Sprichwort “Ich habe nicht genug Zeit” eine lahme Ausrede ist!

Ich habe kürzlich mit einem engen Freund, der Liebe meines Lebens, darüber gesprochen. Er hat mir die Augen geöffnet. Klar, dieses Wissen ist nichts Neues für mich, trotzdem hat er es in meine Realität zurückgebracht: Ich habe eine Wahl! Ich erschaffe meine Welt. Es ist nicht so, dass ich nicht genug Zeit habe. Die Zeit ist begrenzt und ich priorisiere. Ich akzeptiere das Leben als das, was es ist, und ich lerne, es zum befriedigendsten Leben zu machen, das ich haben kann. Keine Ausreden mehr, kein Jammern, kein Ausprobieren – es geht nur darum, es zu tun! Mit Bewusstsein und Freude zu leben. Ich entscheide mich für eine positive Persönlichkeit. Ich bin nicht eingeschränkt, ich genieße die Vielfalt.

25 Comments

  1. afrikafrau

    Deine Schilderung, deine Einsichten kommen mir sehr bekannt vor, dieselben Situationen, die du beschreibst. Diesem Druck stand zu halten, vielen Verpflichtungen gleichzeitig gerecht zu werden. Und ja wir müssen dann Prioritäten setzen, was ist wichtig usw. dies alles formt unsere Persönlichkeit ziemlich stark, wenn wir Verantwortung dafür übernehmen.
    So einige kommt ab und zu zu kurz, Andererseits kannst du sehr stolz darauf sein, so gut wie möglich alles zu organisieren, dass es sich richtig anfühlt.Eine Herausforderung auch, denke aber auch, dass es uns ermöglicht, flexibel zu bleiben und nicht in Bequemlichkeit versinken und alles vorbeirauschen zu lassen.einen entspannten Sonntag für dich.
    Have a brake for 1 hour….then start again more fresh ….. .

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    1. Sovely Matters

      Danke Dir, Deine Zustimmung hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Es ist so wichtig bei alledem positiv zu bleiben und sich Pausen zu gönnen. Auch Dir einen schönen und erholsamen Sonntag!

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  2. TeteGina

    Du sprichst mir aus dem Herzen, ich hatte beim Lesen das Gefühl du würdest mich kennen. Es zeigt mir, dass viele Frauen anscheinend diese Zerrissenheit in sich tragen. Ich danke dir, dass du dieses Gefühl mit Worten kleiden konntest. Ich wünsche uns viel Kraft, für jeden Tag , die richtigen Entscheidungen zu treffen…. LG Tete

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    1. Sovely Matters

      Ich danke Dir Tete, ja, es unser täglicher Kampf und regelmäßig macht es Sinn sich und das Leben zu hinterfragen und wieder einzufangen. Freut mich sehr in Dir eine Gleichgesinnte gefunden zu haben!

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    2. TeteGina

      GEnau ab und zu sollten wir uns fragen, warum und für wen oder was wir das alles tun, Danke Dir für die Erinnerung…ich glaube mir fallen Gedanken zu einem Beitrag ein…

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  3. TeteGina

    Reblogged this on facile and commented:
    Manchmal sehe ich den Wald vor lauter Bäume nicht, ich verliere meine “Haftung”; ich weiß plötzlich nicht mehr, warum, für wen oder für was ich das alles tue? Danke Sovely Matters für’s Erinnern – an das Wesentliche….

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  4. refoexac

    Das kann ich voll und ganz nachvollziehen. Das echte Leben, welches Zeit und Energie frisst. Früher, wo man dies noch nicht kannte und alles für einfach hielt, im Geiste ist es einfach – körperlich nicht.

    Diese Priorisierung scheint der Schlüssel zu sein. In den letzten zwei Jahren fiel hier vieles weg. So wie bei einem Bonsai-Baum. Am Schluss bleibt das Schöne übrig, während verwilderte Äste weg müssen. Der Wille zum Überleben, es geht um Dich und deine Freude ! Wenn man es jedem recht machen will, überlebt man nicht. Das ist hart, wirklich. Opportunismus ist in gewissen Situationen aber ein Muss. Man geht sonst einfach drauf und das verbietet mir mein Überlebensinstinkt. Erst wenn es mir GUT geht, kann ich anderen einen Bonus geben, vorher nicht.

    Danke ! 🙂

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    1. Sovely Matters

      So schön auf den Punkt gebracht, vielen Dank nochmal dafür. Ich weiß das sehr zu schätzen, und viele von uns fühlen sich wegen diesen oder ähnlichen Themen zerrissen… wir üben und Stück für Stück gelingt es besser, stimmt’s!?

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    2. refoexac

      Danke für deine Wertschätzung 🙂

      Ja. Jene, die schon als “Ellbogenmenschen” geboren wurden, vielleicht weniger. Aber der ganze Rest ? Ich finde, es ist eine grosse Kunst Traumatisierungen jeglicher Art loszuwerden. Der menschliche Verstand ist schon very tricky.
      Stück für Stück, der Eine ist damit schon weiter und der Andere braucht halt länger und aber auch Schildkröten kommen irgendwann am Ziel an.
      Ich sehe es wie den Takt der Musik. Erst liegen die Töne noch vor oder nach dem Metronom-Klick und mit dem täglichen Üben trifft man den Takt immer besser, das Leben wird langsam aber sicher immer ausgeglichener.

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