Monkey Boy

|| English & deutschsprachige Version

My Friend Monkey Boy

It’s easy to say we always have a choice, and I agree: yes we do. To a certain extent we may choose. We are looking at our options and decide based on what we think suits best. I’m currently having a Déjà-vu, meaning I’ve been there before. My life sucks and it’s my choice to stick with it.

Watching me from the outside over the past four years, you see me running against a wall. Over and over again. I try to run, jump and find my way across it. Bumping against that wall hurts my head over and over again. So far I did not surpass my challenge. When ever I fail, I try even harder and if I need to take a breath, I do so. I’m hanging in, somehow caught in this loop.

Most people know this situation well: There are various ways to deal with the feeling of being stuck. Looking at your choices and trying to find a way out is common sense. Let me be honest about this, yes, sometimes life gives me a bad headache and I start feeling sorry for myself, wondering why it always seems to rain on me. Then again, I know that I’m the one to go for the challenges and the adventurous, bumpy road. So I don’t want to complain. I’m discovering the results of my decisions.

I received an advice from a dear friend of mine saying: “Sovely, you are aware of this old painting of the monkey boy. It’s an old holy painting in a church in Spain, that was destroyed within the process of restoration work. It’s horrible. They might complain and whine about it… Or simply accept it for what it is! Turns out this restoration failure became a magnet to audience from all over the world and therfore is beneficial…”

As a reminder, I’m talking about this story that went viral:
English example of another blogger: www.google.com/amp/s/www.richardholman.com/blog/2019/12/2/creative-calamity-monkey-christ-amp-the-chinese-farmer%3fformat=amp
German writing example: www.torial.com/katarina.lukac/portfolio/109115

Monkey Boy. I cherish that picture: it tells me to embrace and accept what ever life presents me. Maybe it’s not what I intended. It might look as bad as the Monkey Boy. I don’t need to judge it. It is what it is. Maybe it’s not what it seems like and I’m not capturing the whole thing yet. Fact is – what ever I got right here is my current truth. I won’t change it by hurting myself over and over again. It’s on me to accept the monster I’ve created. Having faith that there is nothing like being stuck. Everything in this world is in motion and so am I.

I decided to cherish my Monkey Boy. Carrying a picture of Monkey Boy along, I remind and motivate myself to accept the circumstances and take what ever is given. A change of mindset like that needs time and a constant reminder.

Mein Freund Monkey Boy

Es ist leicht zu sagen, dass wir immer die Wahl haben, und ich stimme zu: Ja, das tun wir. Bis zu einem gewissen Grad können wir wählen. Wir prüfen unsere Möglichkeiten und entscheiden, was unserer Meinung nach am besten passt. Ich habe gerade ein Déjà-vu, das heißt, auch ich habe das schon einmal erlebt. Mein Leben ist scheiße, und es ist meine Entscheidung, dran zu bleiben.

Wenn man mich in den letzten vier Jahren von außen beobachtet, sieht man mich gegen eine Wand rennen. Wieder und wieder. Ich versuche zu laufen, zu springen und sie zu überwinden. Gegen diese Wand zu stoßen, schmerzt meinen verbeuelten Kopf. Bisher konnte ich diese Herausforderung nicht erledigen. Immer wenn ich scheiterte, versuche ich es erneut. Wenn ich verschnaufen muss, tue ich es. Ich hänge fest, bin irgendwie in dieser Schleife gefangen.

Die meisten Menschen kennen diese Situation gut: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit dem Gefühl des Steckenbleibens umzugehen. Es ist gesunder Menschenverstand, sich seine Entscheidungen anzusehen und eine Lösung zu finden. Ich will es ganz deutlich sagen, ja, manchmal bereitet mir das Leben starke Kopfschmerzen und ich fange an, mich selbst zu bemitleiden, und frage mich, warum es immer auf mich zu regnen scheint. Andererseits weiß ich, dass ich diejenige bin, die sich die Herausforderungen und den abenteuerlichen, holprigen Weg wählt. Ich möchte mich also nicht beschweren. Ich entdecke die Ergebnisse meiner Entscheidungen.

Ich bekam einen Rat von einem lieben Freund von mir, der sagte: “Du kennst doch dieses alte Gemälde des Monkey Boy. Es ist ein altes heiliges Gemälde in einer Kirche in Spanien, das bei Restaurierungsarbeiten zerstört wurde. Es ist schrecklich. Man könnten sich darüber beschweren und jammern… Oder es einfach so akzeptieren, wie es ist. Es stellte sich heraus, dass dieser Restaurationsfehler zu einem Magneten für das Publikum aus der ganzen Welt wurde und daher von Vorteil ist…”

Zur Erinnerung, ich spreche von dieser Geschichte, die viral ging: Englisch sorachifes Beitrag: www.google.com/amp/s/www.richardholman.com/blog/2019/12/2/creative-calamity-monkey-christ-amp-the-chinese-farmer%3fformat=amp Deutschsprachiger Beitrag: www.torial.com/katarina.lukac/portfolio/109115

Monkey Boy. Ich schätze dieses Bild: Es sagt mir, dass ich die Situation annehmen und akzeptieren soll. Vielleicht war es nicht das, was ich beabsichtigt hatte. Es könnte gar so schlimm aussehen wie der Monkey Boy. Ich muss es nicht beurteilen. Es ist was es ist. Vielleicht ist es nicht so, wie es scheint, und ich kann das ganze Bild noch nicht erfassen. Tatsache ist – was auch immer ich vorfinde, ist meine aktuelle Wahrheit. Ich werde es nicht ändern, indem ich mir immer wieder weh tue. Es liegt an mir, das Monster, das ich erschaffen habe, zu akzeptieren. Im Glauben daran, dass es kein Festzustecken oder Stillstand gibt. Alles auf dieser Welt ist in Bewegung und ich auch.

Ich beschloss, meinen Monkey Boy zu schätzen. Ich trage ein Bild von Monkey Boy bei mir. Ich erinnere und motiviere mich, die Umstände zu akzeptieren und zu nehmen, wie das Leben sie mir präsentiert. Ein derartiges Umdenken braucht Zeit und ständige Erinnerung.

2 Comments

  1. Carax&VanNuys

    Ich habe mich damals totgelacht über die Bild”restauration” und finde das Ergebnis bis heute unglaublich witzig! 😹

    Manchmal hilft also wirklich nur radikale Akzeptanz- 😉

    Einen schönen Sonntag wünscht: VVN

    Liked by 1 person

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