Home Alone || Allein Zu Haus

|| English & deutschsprachige Version

|| joint project 7/13
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Home Alone

6) Do you feel grown up?

Sovely: “For a long time I wanted to keep my youthful spontaneity and craziness. In addition, my life in the music industry has kept me young. Growing up always equated to boring stuffy stuff, which was never an option for me. Nevertheless, as a twenty-year-old I was already perceived as mature and grown up, always ahead of my age. I only felt adulthood as a feeling when I became a mommy myself; with the nest building and the desire to be a role model for Minime. Minime should also have the possibility of self-realization and be able to have a fulfilled life.”

“To me growing up also means that I am no longer the center of my universe.”

Sovely Matters

“My focus is now increasingly on people who are dear to me and who need me. This goes hand in hand with a sense of responsibility, the recognition of dependencies, a duty of caring and much more. Adulthood weighs heavily, and unfortunately one loses the ease of youth, the spontaneity, the curiosity and the hunger for life.”

“Every day I remember not to be boringly grown-up, but to keep my craziness.”

Sovely Matters

Helen of www.helenschreibt.wordpress.com: “Adulthood is approaching slowly and insidiously. When you are starting school, everyone is telling you – though jokingly – about the serious side of life, that is now beginning. Then, later in time, you find yourself signing contracts, doing your tax declaration and calling your boy- or girlfriend “my partner”. Does all of that make me an adult now?

I don’t know. I only know this: Deep inside my heart and soul, I am still a child, even though some activities and beliefs may make it hard for me to keep a childlike mind.”

“Still, I am at my happiest when I take a playful approach to life.”

Helen of www.helenschreibt.wordpress.com:

“I believe that most people only fake being grown up and that they generally feel the same way I do. This is something that I need to remind myself of often enough, before I turn into the classical adult that is constantly stressed, can’t take a joke and loses her balance upon the smallest perturbation.”

Allein Zu Haus

6) Fühlst Du Dich erwachsen?

Sovely: „Ich habe mir sehr lange meine jugendliche Spontanität und Verrücktheiten bewahren wollen. Zudem hat mich mein Leben in der Musikbranche jung gehalten. Erwachsen sein kam immer dem langweiligen Spießigen gleich, was für mich nie in Frage kam. Dennoch hat man mich bereits als Zwanzigjährige als reif und erwachsen wahrgenommen, immer meinem Alter voraus. Das Erwachsensein war für mich erst als Gefühl spürbar, als ich selbst Mama geworden bin; mit dem Nestbau und dem Wunsch meinem Minime ein Vorbild zu sein. Mein Minime soll ebenso die Möglichkeit der Selbstverwirklichung haben und ein erfülltes Leben führen können.”

“Erwachsen bedeutet für mich auch, dass ich nicht mehr das Zentrum meines Universums bin.”

Sovely Matters

“In meinem Fokus sind nun vermehrt Menschen, die mir lieb sind und die mich brauchen. Das geht direkt einher mit dem Gefühl von Verantwortungsbewusstsein, der Erkenntnis von Abhängigkeiten, Fürsorgepflicht und vielem mehr. Erwachsensein wiegt schwer, und leider verliert man dabei die Leichtigkeit der Jugend, die Spontanität, die Neugierde und den Hunger dem Leben gegenüber.”

“Ich erinnere mich täglich daran, nicht langweilig erwachsen zu sein, sondern mir meine Verrücktheiten zu bewahren.”

Sovely Matters

Helen von www.helenschreibt.wordpress.com: „Das Erwachsenwerden schleicht sich langsam und heimtückisch an. Wenn man in die Schule kommt, erzählen einem alle – wenn auch scherzhaft – etwas vom beginnenden „Ernst des Lebens“. Irgendwann unterzeichnet man dann Verträge, macht seine Steuererklärung und fängt an, seinen Freund oder seine Freundin „meine Partnerin“ zu nennen. Macht mich all das jetzt zur Erwachsenen?

Ich weiß es nicht. Ich weiß nur so viel: tief in meinem Herzen bin ich ein Kind, auch wenn es mir gewisse Aktivitäten und Überzeugungen teilweise nicht leicht machen, ein kindliches Gemüt beizubehalten.”

“Am zufriedensten bin ich aber, wenn ich das Leben spielerisch angehe.”

Helen von www.helenschreibt.wordpress.com:

“Sowieso denke ich, dass die meisten Menschen das Erwachsensein nur faken und es ihnen grundsätzlich ähnlich geht wie mir. Daran muss ich mich nur häufiger erinnern, bevor ich zur klassischen dauergestressten Erwachsenen mutiere, die keinen Spaß mehr versteht und sich von der kleinsten Störung aus dem Gleichgewicht bringen lässt.“

Photo by Sarah Trummer on Pexels.com

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