Women Spirit || Frauen-Spirit

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Women Spirit

5) How do you perceive yourself as a woman?

Helen of www.helenschreibt.wordpress.com: “Until a couple of years ago, I did not really perceive myself as a woman. I didn’t see myself as a girl either, more as something in between, as Britney Spears put it in her song. In my eyes, I would only become a woman in my mid-thirties – maybe a “career woman” or a mother (as if there were only those two options!)

I have only perceived myself as a woman for a short time. And as a feminist. Knowing that everywhere in the world, there is still not an equality of chances for people of different sexes and genders makes me angry.”

I wish for our possibilities not to be determined by our sex or gender, that our abilities will be assessed in a more objective way!”

Helen of www.helenschreibt.wordpress.com

“I also majorly connect my womanhood to my sexuality and my monthly cycle. Since I have become more aware of my sentiments in each phase of the cycle, I find it easier to honor my needs. I have a feeling that I am developing a better connection to my body.”

Sovely: “Yesterday I was still the blue-eyed girl next door, even though I’ve always been the brave strong woman who doesn’t seem to be in need of help in her environment. I accept challenges and learn from mistakes. Confidently I’m taking my space and I stand up for myself. In many ways I can express myself and name things straight and honest. Driven by love, passion and dedication. When I talk about my friends and myself, we remain the “girls”. I became a woman thanks to strong women like Madonna, the German Dr. Sommer Team and “Sex and the City”, experiencing and understanding my own sexuality and proving it in a professional environment that is predominantly male-dominated.

I’ve never been the helpless girlie who instigated the protective instinct in men. I never wanted to be forced into a female corset in which I would have been adored for my looks. I treat everyone with respect and I am happy about the various gifts and qualities that all living beings contribute to the world. Everyone has their own weaknesses and strengths, different limits and motor.”

“I am a woman of today, financially independent and self-reliant. I am strong, capable of suffering and emotional. A creative doer, a fighter and a traveler.”

Sovely Matters

“Being social, motherly, caring and harmonious is strongly pronounced on my end. As a single parent, proud mom to a son, I don’t have to look for someone to get rid of my inadequacies. I’m not desperately looking for a partnership in order to not be alone. I live with the knowledge that I have already been lucky enough to have repeatedly met deep love. Once you have this pleasure, how can you reduce your demands and desires of a relationship?
I love sharing a smile, sometimes seducing with charms. I am a sexual person, full of passion and devotion. I sometimes wear dresses, I like my curves and pretty packaging, adorned with a flower in my hair. Sometimes I enjoy being playful, cute, wicked or sexy.

Aging with dignity is a challenge that I accept. This is anything but easy, because we live in a world in which the young, flawless physical shell is a role model. It’s not like that for me, I love and have character.”

Frauen-Spirit

5) Wie nimmst Du Dich als Frau wahr?


Helen von www.helenschreibt.wordpress.com: „Bis vor einigen Jahren habe ich mich überhaupt nicht als Frau wahrgenommen. Auch nicht wirklich als Mädchen, sondern eher in typischer Britney-Spears-Manier als etwas dazwischen. Eine Frau war man meiner Ansicht nach eher ab Mitte 30, als „Karrierefrau“ vielleicht oder in einer Mutterrolle (als ob es nur diese beiden Optionen gäbe).

Erst seit kurzer Zeit sehe ich mich also überhaupt wirklich als Frau. Und als Feministin. Ich sehe, dass Frauen überall auf der Welt noch keine Chancengleichheit erfahren und es macht mich wütend.”

Ich wünsche mir, dass unsere Möglichkeiten nicht von unserem Geschlecht bestimmt werden, dass unsere Fähigkeiten in Zukunft objektiver betrachtet werden.

Helen of www.helenschreibt.wordpress.com

“Meine Weiblichkeit verbinde ich zum großen Teil auch mit meiner Sexualität und dem monatlichen Zyklus. Seit ich darauf achte, wie ich mich in der jeweiligen Zyklusphase fühle, fällt es mir leichter, meinen Bedürfnissen gerecht zu werden. Ich habe das Gefühl, nach und nach eine bessere Verbindung zu meinem Körper zu entwickeln.“


Sovely: „Gestern war ich noch das blauäugige Mädel von nebenan, wenn gleich ich schon immer die mutige Starke bin, die auf ihr Umfeld wenig hilfsbedürftig wirkt. Ich nehme Herausforderungen an, und lerne aus Fehlern. Meinen Raum nehme ich selbstbewusst, und ich stehe für mich ein. In vielerlei Hinsicht kann ich mich ausdrücken, offen und ehrlich Dinge benennen. Angetrieben von Liebe, Leidenschaft und Hingabe. Wenn ich von meinen Freundinnen und von mir spreche, dann sind wir oft einfach immer noch die „Mädels“. Zur Frau bin ich geworden dank starker Frauen wie Madonna, dem Dr. Sommer Team und „Sex and the City“, das Erleben und Verstehen der eigenen Sexualität und das Beweisen in einem beruflichen Umfeld, das überwiegend von Männern dominiert wird.

Ich war nie die Hilflose, die den Beschützerinstinkt bei Männern ausgelöst hat. Ich wollte mich nie in ein weibliches Korsett zwingen lassen, in dem man mich für das Äußere vergöttert hätte. Ich begegne allen Menschen mit Respekt und freue mich über die verschiedenen Gaben und Qualitäten, die alle Lebewesen zur Welt beisteuern. Jeder Mensch hat seine eigenen Schwächen und Stärken, unterschiedliche Grenzen und Antrieb.”


“Ich bin eine Frau von heute, finanziell unabhängig und eigenständig. Ich bin stark, leidensfähig und emotional. Eine kreative Macherin, eine Kämpferin und Reisende.”

Sovely Matters


“Meine soziale Ader und mein mütterliches, fürsorgliches und harmonisches Sein ist ausgeprägt. Als alleinerziehende, stolze Mama eines Sohnes, muss ich mir niemanden auf Krampf suchen, der meine Unzulänglichkeiten weg macht. Ich suche nicht verzweifelt nach einer Partnerschaft, nur um nicht alleine zu sein. Ich lebe mit dem Bewusstsein, dass ich bereits das Glück hatte wiederholt tiefer Liebe begegnet zu sein. Wenn man erst mal in diesen Genuss gekommen ist, wie soll man dann die Wünsche und Ansprüche an eine Beziehung verringern?
“Ich liebe es umsomehr ein Lächeln zu verschenken, manchmal mit Reizen verführen. Ich bin ein sexueller Mensch, voller Leidenschaft und Hingabe. Ich trage auch mal Kleider, mag meine Kurven und hübsche Verpackung, geschmückt mit einem Blümchen im Haar. Manchmal mag ich es verspielt, niedlich, verrucht oder sexy.

Das Altern in Würde ist eine Herausforderung, die ich annehme. Das ist alles andere als leicht, denn wir leben in einer Welt, in der die junge, makellose körperliche Hülle ein Vorbild ist. Mir ist es das nicht, ich mag und hab Charakter.”

Photo by Nika Akin on Pexels.com

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