Paying The Price || Den Preis Bezahlen

|| English & deutschsprachige Version

Paying The Price

“Everything has it’s price.” Within the past years I came across this saying over and over again. We’re learning within our lifetime, that nothing is for free. When we go shopping we watch out for sales and look for the best prices. The advertisement industry has done a great job. It’s capitalism at it’s best: Living in nowadays society, we consume and are influenced by advertisement. In Germany there was a slogan stating “Geiz ist geil” meaning it’s good to be stingily and greedy. But it is not if we realize what the consequences of this attitude are. It’s obvious we got conditioned to look for the best prices and always want more. It’s cheap behavior. We ignore the fact that everything has it’s price. That leads us to take advantage of our resources. If it comes to ourselves, our self-understanding is different though. Of course we are expecting our regular salary at work, nothing less.

If it comes to shopping, we easily wait for big brands to continuously drop prices and costs. Unfortunately in the end it’s the weak ones paying the price and who are getting exploited. If we are not paying a reasonable price, our items will be produced in countries with less costs and where working conditions are worse. Let’s remember the working conditions of factory workers in Asia for example. We’ve seen those pictures on the news but it seems far away and it’s easy to push it away. There are millions examples like that. Not buying but downloading and stealing music is another example. At some point people stopped paying for music. They are not paying for the work of the musicians anymore. But musicians need their income as well. They have their bills to pay, too. They should get their share for their contribution like anyone else. I do buy music and I try to think about my spendings and be reasonable when I go shopping. It doesn’t always work. Getting goods from near by, at good quality and fair price is not easy. Nowadays circumstances and global trade is not supporting “the old fashioned way”. People do think big. We want more.

I never liked that attitude. Having understood that everything has it’s price I’m trying to pay attention. I don’t want to be greedy and I don’t want to exploit other living beings or our world’s resources for my own benefit and for simple pleasure. I always remind myself in it. It’s hard work to tame myself.

Photo by Karolina Grabowska on Pexels.com

Den Preis bezahlen

“Alles hat seinen Preis.” In den letzten Jahren bin ich immer wieder auf dieses Sprichwort gestoßen. Wir lernen in unserem Leben, dass nichts umsonst ist. Wenn wir einkaufen gehen, achten wir auf Reduzierte Preise und suchen nach den niedrigsten Preisen. Die Werbebranche hat großartige Arbeit geleistet. Es ist Kapitalismus von seiner besten Seite: In der heutigen Gesellschaft konsumieren wir und werden von Werbung beeinflusst. In Deutschland gibt es den Slogan “Geiz ist geil”. Aber das ist es nicht, wenn wir uns bewusst machen, was die Konsequenzen dieser Einstellung sind. Es ist offensichtlich, dass wir konditioniert wurden, nach den besten Preisen zu suchen und immer mehr zu wollen. Es ist billiges Verhalten. Wir ignorieren die Tatsache, dass alles seinen Preis hat. Das bringt uns dazu, unsere Ressourcen auszunutzen. Wenn es um uns selbst geht, ist unser Selbstverständnis jedoch anders. Natürlich erwarten wir unser reguläres Gehalt bei der Arbeit und nicht weniger.

Wenn es ums Einkaufen geht, erwarten wir, dass große Marken Preise und Kosten kontinuierlich senken. Leider sind es am Ende die Schwachen, die den Preis zahlen und die ausgenutzt werden. Wenn wir keinen angemessenen Preis zahlen, werden unsere Artikel in Ländern mit geringeren Kosten und schlechteren Arbeitsbedingungen hergestellt. Erinnern wir uns zum Beispiel an die Arbeitsbedingungen der Fabrikarbeiter in Asien. Wir haben diese Bilder in den Nachrichten gesehen, aber es scheint weit weg zu sein und es ist einfach, diese Bilder wegzuschieben.

Es gibt Millionen an Beispielen dieser Art. Ein weiteres Beispiel ist Musik nicht zu kaufen, sondern diese einfach online herunterzuladen und zu stehlen. Irgendwann hörten die Menschen auf, für Musik zu bezahlen. Sie bezahlen nicht mehr für die Arbeit der Musiker. Aber auch Musiker brauchen ihr Einkommen. Auch sie müssen ihre Rechnungen bezahlen und sollten ihren Anteil für ihren Beitrag bekommen, wie jeder andere auch. Ich kaufe Musik und versuche, über meine Ausgaben nachzudenken und vernünftig zu sein, wenn ich einkaufen gehe. Es funktioniert nicht immer. Es ist nicht einfach, Waren aus der Nähe zu guter Qualität und zu fairen Preisen zu erhalten. Heutzutage unterstützen die Umstände und der Welthandel nicht den „altmodischen Weg“. Die Leute denken groß. Wir wollen mehr.

Ich habe diese Einstellung nie gemocht. Nachdem ich verstanden habe, dass alles seinen Preis hat, versuche ich darauf zu achten. Ich möchte nicht gierig sein, und ich möchte andere Lebewesen und die Ressourcen unserer Welt nicht zu meinem eigenen Vorteil und zum einfachen Vergnügen ausbeuten. Ich erinnere mich immer daran und empfinde es als harte Arbeit mich selbst zu mäßigen.

14 Comments

  1. jonicaggiano

    How good of you to be so aware of the way people are treated and how everyone needs to make a living. We don’t shop at Walmart for this very reason. Everyone should consider where they shop and where there is exploitation try to avoid. Nicely done my friend. Have an amazing week, love you Joni

    Liked by 1 person

    1. Sovely Matters

      Thank you dear Joni, I know there is a lot of space to be better though… It doesn’t always work and sometimes I do what is more convenient although it doesn’t meet my beliefs.
      Lots of love to you as well. Yours, Sovely

      Liked by 1 person

    2. jonicaggiano

      We are definitely on the same page my friend. If you ever get the chance to watch “Wal-Mart: The High Cost of Low Price is a 2005 documentary film by director Robert Greenwald and Brave New Films” info straight off of Wikipedia trust me it is worth it. It is basically indentured servitude for the Chinese factory workers. I think you can watch it from YouTube. Be aware it is literally a type of slavery. God bless you Sovely for your efforts on educating people I greatly admire that. Stay safe and sending lots of love and blessings right back at you. Yours, Joni ❤️

      Liked by 1 person

  2. seelenverdacht

    Ja, alles richtig. Man sollte schon das Copyright beachten bzw. das künstlerische Werk entsprechnd entlohnen. Auch sollte man keine Kleidung kaufen, die mit Kinderarbeit hergestellt ist oder Produkte, wo Einheimische nicht richtig entlohnt werden wie etwa auf Kaffee- oder Kakaoplantagen usw.

    Dennoch kann ich arme oder arbeislose Leute verstehen, die auf Billigware oder gesetzeswidirge Downloaden angewiesen sind, um überhaupt ein wenig Luxus sich zu gönnen.

    LG Sven 🙂

    Liked by 2 people

    1. Sovely Matters

      Danke Sven, Deinen Ansatz kann ich absolut nachvollziehen. Ich will es auch gar nicht verurteilen.

      Mir ist wichtig, dass man das eigene Handeln hinterfragt.

      Oft haben wir andere Möglichkeiten und sind zu bequem oder geizig etwas zu ändern oder schwelgen ohnehin im Überfluss. Es gibt natürlich aber auch sehr viele Menschen, die noch weniger haben und diese zu berücksichtigen sollte unser Ziel sein.

      Hab vielen Dank für Deine ergänzenden Worte, freut mich sehr von Dir zu lesen. Herzlichst, Sovely

      Liked by 1 person

    2. seelenverdacht

      Ja, da hast du was richtig erkannt: Die sowieso im Überfluss schwelgen, kriegen leider den Hals oft nicht voll genug.

      Viele Narzissten unter den Besitzenden, aber auch viele, die gern was abgeben. Nur ein Beispiel ist Frank Zander, der jedes Jahr ein Gänsebraten-Essen für Obdachlose organisiert und er tut es aus Empathie und nicht, um seine Steuer durch Abschreibungen zu reduzieren.

      Es gibt Menschen, die hatten Glück im Leben und lassen andere daran teilhaben und es gibt Menschen, die scheffeln nur für sich.

      Wenn mich ein Obdachloser nach nem Euro fragt, geb ich ihm fünf, schon allein, weil das Geben mir Glück schenkt. Ob er die dann versäuft, um sich ein wenig Glück am Rande des Lebens zu erkaufen, sei seine Sache.

      Lieben Gruß, Sven

      Liked by 1 person

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.