Failure || Versagen

|| English & deutschsprachige Version

How many people accept that they were wrong? How many people made a mistake, still standing tall and are learning from it? How do we deal with criticism and what are our demands?

We hate hearing certain things, as it sure is difficult to look in the mirror and see what we don’t wanna see… facing the mistakes we made. Facing it is not what it should be. Knowing we could do better. It sucks big time to agree we’ve failed. No one likes this feeling. The reasons for our failure doesn’t matter. We all don’t wanna hear complaining and whining. Being a sacrificial lamb is not sexy at all. In the end it comes down to how we are dealing with these challenges.

I often thought that I died to become stronger and that I am growing from it. Sometimes I fooled myself. I believed myself and all those pretty little lies. There is a possibility that at some point it seems like we are caught in this artificial world we created for ourselves and we keep ourselves in this prison. We limit ourselves. And hell no, it’s not easy to escape from it.

It is our choice though. We may choose to be strong. We can fight instead of giving in. We can become a better version of ourselves.

As for myself, I heard my wake up call and I have to find a suitable tactic and deal more efficiently with my resources. I can not succeed with fighting all fights at the same time. I gotta be smart about it. I might not win every battle on my way, I might take a wrong turn again. I am human and humans make mistakes. We learn from it. Therefore I do appreciate honest words hitting me. A mirror, opening my eyes to the truth. I don’t see critic as something bad that is supposed to harm me. It is an opportunity to me and I say “thank you” and embrace it. This gives me the chance to learn from it and do better next time.

I forgive myself for treating myself like shit. I destroyed myself. Yes I did and admitting hurts. It makes me vulnerable.

I have the chance to use what ever is left and take it from there. I swallow the truth and am dealing with the consequences, I will adjust to my challenges. I face life.

Wie viele Leute akzeptieren, dass sie sich geirrt haben? Wie viele Menschen haben einen Fehler gemacht, stehen zu diesem und lernen daraus? Wie gehen wir mit Kritik um und was sind unsere Ansprüche?

Wir hassen es, bestimmte Dinge zu hören. Es ist schwierig in den Spiegel zu schauen und zu sehen, was wir nicht sehen wollen. Die nackten Tatsachen. Die Fehler, die wir gemacht haben. Manchmal ist es unzufrieden stellend. Wir wissen, dass wir es besser machen könnten. Es ist nicht einfach hinzunehmen, dass wir gescheitert sind. Niemand mag dieses Gefühl. Die Gründe für unser Versagen spielen keine Rolle. Wir alle wollen nicht klagen und jammern. Eine Opferlamm zu sein ist überhaupt nicht sexy. Am Ende kommt es darauf an, wie wir mit diesen Herausforderungen umgehen.

Ich habe oft gedacht, dass ich gestorben bin, um stärker zu werden, und dass ich dadurch wachse. Manchmal habe ich mich getäuscht. Ich glaubte mir selbst und all diese hübschen kleinen Lügen. Es besteht die Möglichkeit, dass wir irgendwann in dieser künstlichen Welt gefangen sind. Einer selbst kreierten Welt, die wir für uns geschaffen haben, um uns in diesem Gefängnis festhalten. Wir beschränken uns. Und zur Hölle, nein, es ist nicht einfach, sich davon zu befreien.

Es ist jedoch unsere Wahl. Wir können uns dafür entscheiden, stark zu sein. Wir können kämpfen, anstatt nachzugeben. Wir können eine bessere Version von uns werden.

Ich habe meinen Weckruf gehört und muss eine geeignete Taktik finden und effizienter mit meinen Ressourcen umgehen. Es kann mir nicht gelingen, alle Kämpfe gleichzeitig zu kämpfen. Ich muss schlau sein. Mag sein ich gewinne nicht jede Schlacht auf meinem Weg, ich könnte wieder einen falschen Weg einschlagen. Ich bin ein Mensch, und Menschen machen Fehler. Wir lernen daraus. Deshalb schätze ich ehrliche Worte, die mich treffen. Ein Spiegel, der meine Augen für die Wahrheit öffnet. Ich sehe Kritik nicht als etwas Schlechtes, das mir schaden soll. Es ist eine Gelegenheit für mich und ich bedanke mich von Herzen und nehme sie an. Dies gibt mir die Chance daraus zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen.

Ich vergebe mir dafür, mich selbst wie Scheiße behandelt zu haben. Ich habe mich vernachlässigt und selbst zerstört. Ja, das habe ich getan und zugegeben, es tut weh. Es macht mich verletzlich.

Es besteht die Möglichkeit, das, was noch übrig ist, zu nutzen und von dort aus wieder zu übernehmen. Ich schlucke die Wahrheit und beschäftige mich mit den Konsequenzen, ich werde mich auf meine Herausforderungen einstellen. Ich stelle mich dem Leben.

4 Comments Add yours

  1. refoexac says:

    Ich vergleiche den eigenen Verfall mit einer alten Burgruine; sieht zwar scheisse aus, aber sie steht immerhin nach tausend Jahren noch, währenddessen alle schönen Blumen bereits längst verwelkt sind…

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    1. Ich finde auch Ruinen haben ihren Charme, aber auch diese sollten irgendwann gepflegt und erhalten werden 😉 Schöne Bilder, die Du beschreibst, ich danke Dir!

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  2. Annuschka says:

    Kann ich super nachvollziehen. Aber ich habe inzwischen noch eine Konsequenz für mich gezogen: Ab und an ist es ganz hilfreich, auf die Effizienz zu verzichten und die Ressourcen damit noch mehr zu schonen… Es ist halt ein Auf und Ab. Bei mir durch Rheuma hervorgerufen, und es war sehr hart zu akzeptieren, dass es Tage oder auch Wochen gibt, wo mein Körper und mein Wille getrennte Wege gehen…
    Aber es geht immer weiter, Schritt für Schritt. Mal schneller, dann freue ich mich, mal langsamer, dann versuche ich es hinzunehmen.

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    1. Hallo Annuschka, sich den Umständen anpassen ist wichtig, da bin ich ganz bei Dir. Man kann nicht ohne Unterbrechung kämpfen, auch kann es ermüden für alles zu kämpfen und man droht sich zu verzetteln. Sich selbst einschätzen, auf sich hören und die Wahl zu nutzen… alles so wichtig! Da darf und sollte man sich immer mal wieder dran erinnern. Dir weiterhin auch alles Liebe!

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