Universal Trust || Urvertrauen

Universal Trust

Firstly: we’re okay.

When the little ones do have an accident, time seems to stand still. It was the first real hot day in northern Germany today and we spent it at a hospital. Normally I’m not doing good seeing blood, but being a mother it seems to be different. Today I learned, that my brain and body are put to auto mode, when Minime needs me. It’s always him first. I was a very calm mommy, although there was blood everywhere. My Ninja didn’t cry, he said that Ninja’s don’t know pain. Well, I felt his pain and fear today and I was there to help him go through it. I am happy realizing, that I can trust the instincts and love of a mother and that the both of us experienced one more time, that we can totally rely on each other and make things work out fine. It’s good to simply be there and have the little ones learn to have this “universal/fundamental trust”.

Meaning “learning to have faith that you can handle whatever comes”. This is something that the youngest ones are learning starting their first year on this planet. In Germany we have a special word for it: Urvertrauen. I tried to look it up but wasn’t lucky finding one comparable English word for it. Anyhow, the message is clear: this is something our children need to gain, once they arrive in this world. It is very profound. Looking at occasions later on in your life, you can refer all the way back to the lack of “Urvertrauen”. Unfortunately there are some people who weren’t lucky to build this universal trust and they might come across occasions in their life, when they have to learn that they deal with certain things differently due to the lack. I learned what it means when you live without it. Being a grown up women and living a responsible life, I came to a point in my life, when due to the given circumstances, my whole world was shaking. It took me about 1,5 years, to roughly understand where it is coming from. Now I’m learning to deal with it.

But back to the baby steps: it feels good to be there for Minime and helping him prepare for the challenges in life.

Urvertrauen

Erstens: es geht uns gut.

Wenn die Kleinen einen Unfall haben, scheint die Zeit still zu stehen. Es war heute der erste richtig heiße Tag in Norddeutschland, und wir haben ihn in einem Krankenhaus verbracht. Normalerweise kann ich Blut nicht sehen, aber als Mutter scheint dies anders zu sein. Heute habe ich erfahren, dass mein Gehirn und mein Körper in den Auto-Modus versetzt werden, wenn Minime mich braucht. Er steht an erster Stelle für mich. Ich war eine sehr ruhige Mama, obwohl überall Blut war. Mein Ninja hat nicht geweint, er sagte nur, dass ein Ninja keine Schmerzen kennt. Nun, ich spürte heute seinen Schmerz und seine Angst und war da und stand ihm zur Seite. Ich freue mich über die Erkenntnis, dass ich meinen Mama Instinkten und der Liebe einer Mutter vertrauen kann. Wir haben unmittelbar erlebt, dass wir uns aufeinander verlassen können. Es ist gut, einfach da zu sein und den Kleinen ein Urvertrauen zu ermöglichen.

Urvertrauen – etwas, was die Jüngsten lernen, wenn sie ihr erstes Jahr auf diesem Planeten verbringen. Es ist sehr tiefgreifend und wichtig, dass man es hat. Fehlt dieses Urvertrauen, zeigt sich dieses im Leben in der Art, wie man sich verhält. Es gibt Situationen und Verhaltensweisen, die direkt mit dem fehlenden Urvertrauen verknüpfbar sind. Leider gibt es Menschen, die nicht das Glück hatten, dieses universelle Vertrauen aufzubauen. Diese können auf Situationen in ihrem Leben stoßen, in denen sie erfahren, dass sie aufgrund des Mangels mit bestimmten Dingen anders umgehen. Ich habe gelernt, was es bedeutet, wenn man ohne dieses besondere Vertrauen lebt. Als erwachsene Frau, mit einem verantwortungsbewussten Leben, kam ich zu einem Punkt in meinem Leben, an dem aufgrund diverser Umstände meine ganze Welt schwankte. Ich habe 1,5 Jahre gebraucht, um ungefähr zu verstehen, worauf dies zurückzuführen ist. Jetzt lerne ich damit umzugehen.

Aber zurück zu den Baby-Schritten: es fühlt sich gut an, für Minime da zu sein und ihm dazu zu verhelfen, sich auf die Herausforderungen im Leben vorzubereiten.

4 Comments Add yours

  1. Urvertrauen. Die Kinder von Geburt an spüren und erleben lassen, angenommen und willkommen zu sein. “Dieses Urvertrauen ist wie eine Heimat in uns selbst, denn es gibt uns inneren Halt und Schutz.” Fehlt dieses Urvertrauen ist das Selbstwertgefühl beschädigt: werde ich gemocht und bin ich willkommen? Und dieses Urvertrauen ist wichtig für die Resilienz, für die Fähigkeit, das Fiese im Leben an sich abprallen lassen zu können. Den Mangel an Urvertrauen im Erwachsenenalter zu erkennen ist der erste Schritt mit dem Mangel leben zu lernen, in der Gegenwart gelassen zu leben und sich aufs Morgen zu freuen. Liebe Grüße, Bernd

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    1. Ich danke Dir sehr für Deine Worte, lieber Bernd. Ein so wichtiges Thema. Alles Liebe, Sovely

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  2. liesa lieske says:

    Hallo Ja die meisten Mütter denken, fühlen und geben so wie DU, deinem Nachwuchs URVERTRAUEN. Das ist das Wichtigste für unsere Kinder schon vom ersten Augenblick ihres jungen Lebens. L.G.liesa
    Das ist der Link zu meiner neuen Webseite.
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    würde mich freuen, wenn du mal reinschaust. L.G.liesa

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    1. Liesa, ich bin etwas spät dran mit der Rückmeldung, möchte Dir dennoch sehr für Deine lieben Worte danken. Danke auch für den neuen Link. Wird ich gleich mal mit Ruhe stöbern…

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