Tornado

|| English & deutschsprachige Version

You witnessed a gap on the MurmelMeister Blog. It was not planned but necessary. I was fighting hard to not get got caught in a burn out scenario again. It was a tough time. I was torn as my work asked for more extra hours than I was willing to do. At the same time Minime needed his mommy more, while he started his first year in school. I was at a point to realize that I either am caught in this burn out tornado again, or I had to prioritize and work even harder to pull myself through this busy time.

I asked myself: how much am I’m willing to give in? And I organized anything around that. I cut back my personal life in order to use more energy for work. It was walking a tightrope for the last month. I worked more than 10 hours each day for weeks, actually I worked nonstop. I was lucky that the grand parents took over Minime most of the time. I was not happy with it but it worked. Still it was at a high price. I lost my joy for life within this period. I was a machine only.

Now I’m busy to get back on my feet, taking a deep breath… And spending time on what is really of importance: health, family and love. I missed creativity and freedom within the past weeks and I’m happy to welcome it back in my life.

Looking at the time of the year we’re currently in, I have to realize it’s the end of summer: time for a rich harvesting. It’s the first time I won the fight against my personal enemy burn out and I’m proud I did it this time. I don’t wanna judge it, it remains a constant struggle and lesson. I see it clearly: it is an unfair opponent that can soak you totally in to spite you out wasted at some point. It’s on each one of us to get up and move on. It’s about motivation and power to pull yourself through.

Unfortunately I learned that you have to pick the people wisely, that you rely on. I lost friends on my way, as they could not deal with me being sick of a burn out. I still am stigmatized, it’s part of my life. It is a burden and a challenge and as often in life: it is what you make out of it.

Sometimes all you’re getting is a shit sandwich. You need to eat it in order to pull yourself through. You have to be clear about it. Focused. I’m a warrior, I’ve always been. I will always end up in extreme situations that request all in or out. Less whining and complaints, I try to keep that energy for something important. That’s me. I’m the one who is in charge of my life. My life – my responsibility. That’s how I want it. I understood that the way I see it is not the one and only way. I’m no role model. I’m just one example – in the end we all need to question ourselves what is right for us and what not.

Again: How much am I’m willing to give in? As I mentioned before, this time I realized clearly that I lost two people on my way. It hurts but I gotta accept people are different! What ever works for me doesn’t necessarily work for anyone else. I’m learning to accept people are different, some can’t.

Photo by Johannes Plenio on Pexels.com

Wahrscheinlich hast du das Ausbleiben vom MurmelMeister Blog bemerkt. Es war nicht geplant, aber notwendig. Ich habe hart gekämpft, um nicht noch einmal in ein Burnout-Szenario abzurutschen. Es war eine harte Zeit. Ich war hin- und hergerissen, weil ich bei der Arbeit mehr Überstunden schieben musste, als ich zu tun bereit war. Gleichzeitig brauchte Minime seine Mama mehr, während er sein erstes Schuljahr begann. Ich war an einem Punkt, an dem mir klar wurde, dass ich entweder wieder in diesem Burn-Out-Tornado gefangen bin, oder ich musste Prioritäten setzen und noch härter arbeiten, um mich durch diese arbeitsreiche Zeit zu bringen.

Ich habe mich gefragt: Wie viel bin ich bereit zu geben? Und ich habe alles drum herum organisiert. Ich kürzte mein Privatleben, um mehr Energie für die Arbeit zu verbrauchen. Im letzten Monat war es ein regelrechter Tanz auf dem Drahtseil. Ich habe wochenlang täglich mehr als 10 Stunden gearbeitet, eigentlich habe ich nonstop gearbeitet. Ich hatte das Glück, dass die Großeltern Minime die meiste Zeit übernommen haben. Ich war damit nicht zufrieden, aber es hat funktioniert. Trotzdem war es zu einem hohen Preis. Ich habe in dieser Zeit meine Lebensfreude verloren. Ich war nur noch eine Maschine.

Jetzt bin ich damit beschäftigt, wieder auf die Beine zu kommen, tief durchzuatmen… Und Zeit für das zu nehmen, was wirklich wichtig ist: Gesundheit, Familie und Liebe. Ich habe in den letzten Wochen meine Kreativität und Freiheit vermisst und freue mich, sie wieder in meinem Leben begrüßen zu dürfen.

Wenn ich mir die Jahreszeit anschaue, in der wir uns gerade befinden, muss ich feststellen, dass der Sommer zu Ende ist: Zeit für eine reiche Ernte. Es ist das erste Mal, dass ich den Kampf gegen meinen persönlichen Feind “Burn Out” gewonnen habe, und ich bin stolz darauf, dass ich es dieses mal geschafft habe. Ich möchte es nicht beurteilen, es bleibt ein ständiger Kampf und eine Lektion. Ich sehe es ganz klar: Es ist ein unfairer Gegner, der einen total aufsaugen kann, um einen irgendwann mal wieder auszuspucken. Es liegt an uns, aufzustehen und weiterzumachen. Es geht um Motivation und Kraft, sich durchzusetzen.

Leider habe ich gelernt, dass man die Leute mit Bedacht auswählen muss, auf die man sich verlässt. Ich habe Freunde auf meinem Weg verloren, da sie nicht damit umgehen konnten, dass ich an einem Burn Out leide. Ich bin immer noch stigmatisiert, es gehört zu meinem Leben. Es ist Belastung und Herausforderung und wie so oft im Leben: Es ist das, was man daraus macht.

Manchmal muss man eben “Scheiße fressen”. Man muss es essen, um zu überleben. Man sollte die Dinge klar sehen. Konzentriert. Ich bin ein Krieger, das war ich schon immer. Ich werde immer in Extremsituationen enden, die alles oder nichts verlangen. Weniger Jammern und Klagen, ich versuche, diese Energie für etwas Wichtiges zu behalten. Das bin ich. Ich bin diejenige, die min Leben bestimmt. Mein Leben – meine Verantwortung. So will ich es. Ich habe verstanden, dass die Art, wie ich es sehe, nicht der einzige Weg ist. Ich bin kein Vorbild. Ich bin nur ein Beispiel – am Ende müssen wir uns alle fragen, was für uns richtig ist und was nicht.

Nochmal: Wie viel bin ich bereit zu investieren? Wie bereits erwähnt, wurde mir diesmal klar, dass ich auf meinem Weg zwei Menschen verloren habe. Es tut weh, aber ich muss akzeptieren, dass Menschen unterschiedlich sind! Was immer für mich funktioniert, funktioniert nicht unbedingt für andere. Ich lerne zu akzeptieren, dass Menschen anders sind, manche können das nicht.

12 Comments

    1. Sovely Matters

      Ich danke Dir, liebe Sarah. Jup, es ist der nächste große Schritt, und trotz Hindernissen – irgendwie geht es immer weiter. Schön von Dir zu lesen. ❤️ Sovely

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    1. Sovely Matters

      Ich lerne zu akzeptieren, dass ich mir die Herausforderungen selbst ausgesucht habe, da gilt es nicht den Kopf in den Sand zu stecken… die Reise geht weiter! Geht es Dir gut, hattest Du ein schönen Sommer? Ich sende Dir alles Liebe, Sovely

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    2. naturepoetrygirl

      Hey Sovely, das hört sich sehr plausibel an. Ich hab mir vorgenommen, in solchen Situationen auf mich und meine Bedürfnisse mehr zu achten und frühzeitig die Reißleine zu ziehen. Mein Sommer war sehr erholsam, trotz neuem Job 🙂 geht mir gut und versuche achtsamer zu sein, vor allem jetzt in der Winterzeit. Hoffe dir gehts gut, wünsch dir alles Liebe und achte gut auf dich, Rox

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