Printversion meines Traums

||Der Weg zu meinem Meisterwerk

…ich lebe mein Leben.

Ich genieße mein Leben in vollen Zügen.

Ich liebe es, wenn meine Augen verzückt sind, und ich tief Luft holen muss, um den einen Moment für mich zu konservieren. Wenn ich Glück habe, habe ich just dann auch eine Kamera zur Hand. …und wenn ich noch mehr Glück habe, dann wird das Foto auch toll. Toll heißt nicht, dass es sich technisch oder künstlerisch besonders hervorhebt. Diesen Anspruch habe ich nicht. Ich möchte kein Profi sein, dem irgendwann die Leidenschaft fehlt. Es sollte für mich immer Homemade (d.h. hausgemacht) sein und meine Leidenschaft und Hingabe in sich tragen. Genau das soll man spüren! Ich bin glücklich, wenn ich das einfangen konnte, was ich in dem einen Augenblick gefühlt habe. So geht es mir mit Fotos und auch mit Worten.

Seit je her liebe ich es zu schreiben. Ich spiele mit Worten. Ich kreiere Bilder selbst. Bilder, die es nur in meiner Gedankenwelt gibt und in der, der Leserinnen und Leser. Es berührt mich, wenn meine Worte das spiegeln, was ich gedacht oder gefühlt habe.

Über die Jahre hinweg habe ich einiges an kreativen Ausflügen angehäuft; weil es mir Spaß macht, und ich den Drang verspüre mich ausdrücken zu müssen. Dem Traum, irgendwann den großen Sprung zu schaffen und mit meiner Leidenschaft mein Geld zu verdienen, bleibe ich treu. Denn das bin ich. Ich bin eine Träumerin, die es genießt ihren Alltag festzuhalten: den einen kleinen besonderen Augenblick, über den man sonst viel zu schnell hinweg huscht.

Und nun ist der Tag gekommen, an dem ich nicht mehr nur schnell über etwas hinweg hasten möchte. Ich möchte diese besonderen Augenblicke ehren, in dem ich sie greifbar mache. Ich möchte mir selbst genau damit ein unbezahlbares Geschenk machen. Es ist ein Teil von mir – als Print Version. Das ist die Geschichte, die dahinter steckt.

Nachdem ich immer mal kleine Fotogeschenke bei verschiedenen Anbietern hergestellt habe, wollte ich mich an mein Meisterwerk machen.

Ich möchte dazu sagen, dass ich auch mit Grafikprogrammen das Prinzip „learning by doing“ verfolge. Ich habe sie immer mal benutzt und habe Spaß daran, auch an größeren Profiprogrammen. Es ist aber generell so, dass alles, was ich erschaffe, durch freies Experimentieren und durch die Liebe am Gestalten und Ausdruck entstanden ist. Das ist mein Hintergrund, mit dem ich mich an die Software der Firma Saal Digital Fotoservice GmbH gemacht habe.

Es sollte ein Buch werden, das ich mir und meinem Leben widme. Ich war offen für das Format und die Beschaffenheit des Buches, aber ich verfolgte konsequent die Haltung nichts dem Zufall zu überlassen. Ich wollte alles bestmöglich für mich umsetzen, um letztendlich ein Stück meines Traums in den Händen zu halten.

Software installiert und Produkte gesichtet, ausreichend Auswahl, da muss man erst einmal in Ruhe betrachten und herausfinden, was wirklich zu einem passt und dem Bedarf und Anspruch gerecht wird. Der erste Kontakt und geschwind waren die ersten dreißig Minuten davon geweht.

Es folgten eine Woche Arbeitszeit, in der ich meine Texte las und Fotos sichtete, ich alles nach Themen sortierte und mich fragte, woran mein Herz besonders hängt und was meine ganz persönlichen Schlüsselthemen sind. Und dann ging es an die gestalterische Arbeit mit der Software.

Gedanklensammlung voab erleichtert die nächsten Schritte

Genutzt habe ich die leere Vorlage, denn es war mir wichtig, dass mein Werk komplett meine persönliche Note trägt. Es sollte das Fotobuch 19×19, Cover glänzend und unwattiert sein, das Papier ein HighEnd-Druck matt (ich wollte mich nicht über Fingerabdrücke auf dem Papier ärgern). Ich strebte 100 Seiten an und war anfangs noch hin und her gerissen bezüglich der Cover Wahl meines Buches. Leder oder nicht Leder? Es sollte qualitativ hochwertig sein, etwas Besonderes. Aber der Preis war auch ohne den Lederzusatz ohnehin schon stolz. Ich ließ es vorerst offen, wollte mich erst einmal an den Inhalt machen. Alles andere würde sich finden. Mein Buch würde Stück für Stück mit mir wachsen. Und so war es auch…

Das Einfinden in die Software von Saal war intuitiv. Die Zeit war kurzlebig, als ich abendlich an meinem Laptop saß und Seite für Seite entstand.

Meine verschiedenen Buchinhalte sollten sein: My Path (mein Weg), ganz viel Liebe, Spirit, Musik, Cosmopolitan, Self-Expression (Selbstausdruck) d.h. ganz viel Text und viel verschiedenes Bildmaterial unterzubringen.

Folgende Dinge sind mir beim Nutzen der Saal Software aufgefallen:

  • Die Pipette merkt sich die ausgewählte Farbe scheinbar nicht, wenn man von einer Doppelseite zur nächsten springt.
  • Wenn man die Textelemente nicht im extra Fenster bearbeitet (ist eine Zeitersparnis aber fehleranfällig) hat man meist das Problem, dass das Programm sich die geänderte Textgröße nicht speichert und man den Vorgang wiederholen muß.

… wie überall: nach langer Arbeit das Zwischenspeichern nicht vergessen. Bei mir hakte es da manchmal minimal und nach der x-ten PDF Datei zur Kontrolle (ein super Feature!) hat sich das Programm auch einmal ganz aufgehängt. Übrigens ein kleiner Verbesserungsvorschlag für die Kollegen von Saal: es wäre schön, wenn die pdf Datei, die man sich erstellen kann, sich auch ohne das Wasserzeichen “Vorschau” erstellen lässt. Ich als Kunde würde dieses sogar extra bezahlen. Dann wäre es mir jetzt ein Leichtes gewesen die pdf für meine Freunde und Familie verfügbar zu machen.

Zurück zu meinen Eindrücken beim Gebrauch der Software:

  • Die Schriftarten sind generell nicht viele, aber es sind ausreichend für den Normalgebrauch.
  • Die vorgegebenen Layouts und der Style war nicht so meins, in meinen Augen war es langweiliger Standard und teils cheesy.
  • Die Grafiken sind ausbaufähig, vieles fragwürdiges, manches zu dünn oder wenig innovativ. Ich habe z.B. vergebens eine Grafik für einen Pulsschlag gesucht. Im Internet Grafiken „klauen“, das wollte ich nicht.
  • Ich fand die Layout und Grafiker auch sehr unübersichtlich, nicht sortiert oder beschriftet. Das ist ein Zeitfresser.
  • Auch die Fotobibliothek im Programm ist unübersichtlich. Hier hat man keine Möglichkeit zu sortieren, was wiederum zeitaufwendig ist. Man sollte also vorab seine eigenen Fotos auf dem Rechner gut geordnet haben, um sich dadurch langes Suchen zu ersparen und die Übersicht zu bewahren. Bei der großen Anzahl an Fotos fiel es mir tatsächlich schwer alles im Blick zu behalten und Dopplungen zu vermeiden.

Meine Tops:

  • Die PDF Ansicht vom Gesamtprodukt ist großartig.
  • Das Prüfen am Schluß ist super, das hat für mich einige Fehler ausgebügelt.
  • Die 3 Stufen Bewertung der Foto Qualität ist super.

Meine Flops:

  • Viel gesucht wegen fehlender Beschreibung und Sortierung bei Grafiken, Layout, Fotos…
  • Mir hat gefehlt: eine etwas modernere WordArt, Graffiti…
  • Teils zu grobe Schritte am Raster, wenn man Teile verschiebt
  • Rechtschreibkorrektur ist irritierend, da sie auch in der PDF Ansicht auftaucht.

Etwas schwierig:

  • Layout Buchcover – wie sieht das vom Bildschirm tatsächlich in gedruckter Form aus? …ich bin auf volles Risiko gegangen und habe ein Potpourri Cover zusammengebastelt.
  • Welches Papier nehme ich wann? Die Wahl fällt schwer, wenn man keine wirkliche Erfahrung damit hat. Klar, es gibt ein Erklärungsfilmchen dazu, aber mal ganz ehrlich, wer schaut die wirklich? Die Zeit für Filmchen habe ich mir nicht genommen, ich wollte direkt loslegen.

Meine User Tipps:

  • Viel Zeit in die Vorbereitung stecken
  • Grafiken und Feinschliff zum Schluss
  • Generell den “Roten Faden” berücksichtigen und an einem Stil festhalten.

Mein Vorschlag an den Hersteller, Saal Digital:

  • Vielleicht eine Kooperation mit anderen Unternehmen anstreben? Z.B. ein paar freie Standardfotos, Schriften und erweiterte Bauteile zur Nutzung beim Gestalten.
  • Ein PDF Kauf Angebot (ohne Muster Wasserzeichen) wäre toll.
  • Rechtschreib-Korrektur in Fremdsprachen ermöglichen

Frage: Was ist das Alleinstellungsmerkmal von diesem Hersteller? Ich grübel noch…

Das Timing: Eine Woche Vorbereitung, eine Woche Gestaltung und dann: 226 MB online übertragen an Saal. Das hat super geklappt. Ich fühlte mich frei und glücklich es nach zwei Wochen Arbeitszeit auf 114 Seiten geschafft zu haben, Kosten hierfür 82,75 zzgl. Porto.

Von nun an stieg die Spannung in mir. Ich war neugierig auf die Qualität des Materials und des Drucks, ob es mit den Anschnitten passt, wie die Farben sind, und, und, und…

Mit Eingangsbestätigung meiner Bestellung erfolgte auch prompt die Rechnungsstellung, die Bezahlung war easy. Auch das Warten ging schneller vorüber als angekündigt. Einen Tag früher als angegeben, hielt ich bereits das fertige Produkt in meinen Händen. Sonntags hatte ich das Ganze angeschoben, am Mittwoch war mein Meisterwerk bereits da!

… und was soll ich sagen?!

Das Endprodukt: Ich liebe es! Ich liebe mich! Ich bin total happy! Ich habe mir damit wirklich das schönste Geschenk überhaupt gemacht. Und genau deshalb musste ich dieses Erlebnis auch mal wieder in vielen Worten festhalten und teilen…

Das Cover ist gut gelungen, die Papierwahl war perfekt, Farben und Druck sind gut, minimale Unstimmigkeiten konnte ich beim Anschnitt erkennen, aber das ist was für Adleraugen. Was zählt: ich bin glücklich. So einfach ist das. Danke Saal für dieses wundervolle Foto und Wort Buch!

Please feel free to have a quick sneak in to catch some better impressions.

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