Rushing And Losing Myself

|| English & deutschsprachige Version

Rushing and Losing Myself

Since last summer, I’ve been rushing through life, consumed by work and organizing my private life entirely around it. There was no balance – just a constant effort to keep everything running.

Burnout often feels like living on autopilot. Remembering this feeling, I fought against it and the many challenges life threw my way. Yet, I often ignored the signs my body sent me – those various and small illnesses meant to signal that I needed to slow down. Week after week, I made it all work, living up to endless expectations.

I struggled to keep going, constantly monitoring myself to ensure I didn’t lose who I was. But I’ve been sick throughout: colds, flu, migraines, lumbago – on repeat. Now, as the year ends and I’ve passed Thanksgiving and other reflective moments, I find myself thinking more about life. About appreciation.

I managed to cram so much into the brief span of autumn. At times, it might have seemed like I was rushing too much, caught in the endless cycle of consumption.

Still, I find myself truly grateful for the rich life I live. Yes, I complain. Yes, I fight. Yes, I strive to make things better – and yes, I remind myself to practice acceptance. There’s beauty and opportunity in everything, and ultimately, it’s about my vision and attitude. I’m human. I’ve failed countless times, but I always pick myself up to dance again. I love that image: dancing through life! It’s about being present, embracing freedom, beauty and lightness – things I’ve deeply missed since I left the mountains in August.

As September, October, and November passed, I felt trapped in my personal rat race – facing countless tasks I had hoped to complete, but just couldn’t accomplish as I had hoped. I felt paralyzed, chained by the weight of expectations.

For far too long, I had to accept that writing wasn’t possible. My creativity came to a halt, though I clung tightly to the little island I had built for myself. My tools and habits helped me pull through. My body barely functioned, and yet I kept pushing it. Despite the relentless push, a moment came when I had to step back and allow myself to heal. It wasn’t easy, but it was necessary – and I’m grateful I made that choice for myself.

I can’t take the easy way; I need the challenging road that forces me to grow.

Surrounded by challenges and even toxic situations and people, I often wondered how to protect myself – whether I should leave to find peace. But for various reasons, I couldn’t. And yet, I’m still standing. The story isn’t over!

It’s time to reconnect with my heart and soul, to rediscover myself. Finally I’m taking time for myself again. Time wasted on doing nothing at all. Allowing myself to remain open to whatever life offers, without giving in to the pressure I’ve carried for so long.

My self-neglect has led me to refocus completely on myself. I am growing and evolving, even though I am often plagued by impatience. It’s a slow, yet steady process. I am learning to accept myself, respect my boundaries and place my own needs back at the center. Everything is in flow, constantly changing and must always be questioned and reassessed. This is my way – the way of a Samurai Of Love.

Eilen Und Mich Verlieren

Seit dem letzten Sommer bin ich durch das Leben gehetzt, von der Arbeit eingenommen und mein Privatleben vollständig darum organisiert. Es gab keine Balance – nur ein ständiges Bemühen, alles am Laufen zu halten.

Burnout fühlt sich oft wie das Leben im Autopilot-Modus an. Ich erinnere dieses Gefühl und kämpfte dagegen und gegen all die Herausforderungen, die das Leben mir stellte. Oft ignorierte ich die Signale meines Körpers – die Vielzahl an kleinen Krankheiten, die mir sagen wollten, dass ich langsamer werden sollte. Woche für Woche brachte ich alles zum Funktionieren und erfüllte endlose Erwartungen.

Ich kämpfte, um weiterzumachen und überwachte mich ständig, um sicherzustellen, dass ich mich nicht selbst verlor. Aber ich war die ganze Zeit krank: Erkältungen, Grippe, Migräne, Hexenschuss – alles sich wiederholend. Jetzt, am Ende des Jahres, nach Thanksgiving und anderen reflektierenden Momenten, denke ich mehr über das Leben nach. Über Wertschätzung.

Ich habe so viel in den kurzen Zeitraum des Herbstes gequetscht. Manchmal mag es den Anschein erweckt haben, als wäre ich zu sehr in Eile, gefangen im endlosen Kreislauf des Konsumierens.

Trotzdem bin ich zutiefst dankbar für das reiche Leben, das ich führe. Ja, ich beschwere mich. Ja, ich kämpfe. Ja, ich bemühe mich die Dinge besser zu machen – und ja, ich erinnere mich daran, Akzeptanz zu üben. In allem gibt es Schönheit und Möglichkeiten, und letztlich geht es um meine Vision und Haltung. Ich bin ein Mensch. Ich bin unzählige Male gescheitert, aber ich stehe immer wieder auf, um weiterzutanzen. Ich liebe dieses Bild: Durch das Leben tanzen! Es geht darum, im Moment zu sein, Freiheit, Schönheit und Leichtigkeit zu genießen – Dinge, die ich seitdem ich im August die Berge verlassen habe, tief vermisse.

Als der September, Oktober und November vergingen, fühlte ich mich in meinem persönlichen Hamsterrad gefangen – vor unzähligen Aufgaben stehend, die ich erledigen wollte, aber einfach nicht so bewältigen konnte, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich fühlte mich gelähmt, von der Last der Erwartungen gefesselt.

Zu lange akzeptierte ich, dass mein kreativer Ausdruck wie das Schreiben nicht möglich war. Meine Kreativität kam zum Stillstand, doch ich hielt mich fest an der kleinen Insel, die ich mir geschaffen hatte. Meine Werkzeuge und Gewohnheiten halfen mir, durchzuhalten. Mein Körper funktionierte kaum noch, und doch forderte ich ihn weiter. Trotz des ständigen Drucks kam der Moment, in dem ich erkennen musste, dass ich innehalten und mir die Zeit zum Heilen zu nehmen hatte. Es war nicht einfach, aber es war notwendig – und ich bin dankbar, dass ich diese Entscheidung für mich getroffen habe.

Ich kann nicht einfach den leichten Weg gehen; ich brauche den Herausfordernden, der mich Wachsen lässt.

Umgeben von Herausforderungen und sogar toxischen Situationen und Menschen fragte ich mich oft, wie ich mich schützen konnte – ob ich fliehen sollte, um Frieden zu finden. Aber aus verschiedenen Gründen konnte ich es nicht. Und doch stehe ich noch. Die Geschichte ist noch nicht vorbei. Es ist an der Zeit, mich wieder mit meinem Herzen und meiner Seele zu verbinden, mich selbst neu zu entdecken.

Jetzt nehme ich mir endlich wieder Zeit für mich. Zeit, die ich mit Nichtstun verbringe. Ich erlaube mir, offen für alles zu bleiben, was das Leben mir bietet, ohne mich dem Druck zu beugen, den ich so lange getragen habe.

Meine Selbstvernachlässigung hat mich dazu gebracht, mich völlig auf mich selbst zu fokussieren. Ich wachse und entwickle mich, auch wenn ich oft von Ungeduld geplagt bin. Es ist ein langsamer, aber stetiger Prozess. Ich lerne, mich selbst zu akzeptieren, meine Grenzen zu respektieren und meine eigenen Bedürfnisse wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Alles ist im Fluss, verändert sich ständig und muss immer hinterfragt und neu bewertet werden. Das ist mein Weg, der Weg eines Samurai der Liebe.


Discover more from MurmelMeister

Subscribe to get the latest posts sent to your email.

Leave a comment

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.