|| English & deutschsprachige Version
Last summer, back in 2022, I would have described the feeling of being a broken person. I felt powerless. It wasn‘t easy to find something that made sense to me or that helped me grow. I missed having a vision of myself and following that direction. I remember some sort of feeling lost. Stuck. Trapped. At the same time my daily routine was demanding and stressful: being a mom, being a daughter, being a sister, being a good friend, being a supportive colleague and hard working employee, being a gardener, housekeeper, teacher and it goes on and on….
My positive extra was allowing myself to be creative, seeing myself as an artist. Always looking for my own beauty in life, creating my space. I started seriously questioning my space, dreams, goals…… and as always being very hard on me.
As my world started shaking this spring, my focus was shifting. I was functioning. It was a fundamental feeling of pulling through and staying alive. I simply had to. I had no choice. That was my expectation. My understanding and how I wanna see myself.
My mother almost died. It has been three tough month. As everything seemed to be “in control” again, there was this feeling of being more exhausted than ever before.
If you are a sensitive person and you tend to observe your surrounding, you‘ll realize that too many people seem to have problems, living their life the way they wanna. Healthy. Relaxed. Happy. Rich, either in a material or any other way. We are smart people. We are creating our world. Grow resources and aren‘t afraid to take it all. Still it leaves us unsatisfied, sick, hungry… and in worst case – without a purpose.
And that reflects the view of people who grew up in rich and war-free countries. Somehow it all doesn’t fit together!
This summer I lost orientation and wondered how fast time passed by. When did I become the person, I see in the mirror these days?
There was a bitter taste on my tongue.
I expected to fall….

Letzten Sommer, im Jahr 2022 hätte ich das Gefühl beschrieben, gebrochen zu sein. Ich fühlte mich kraftlos. Es war nicht einfach, etwas zu finden, das für mich Sinn machte. Ich brauche es gefordert zu sein, will über mich hinauswachsen. Eine Vision zu haben und diese verfolgen ist mir wichtig. Ich dennoch – ich erinnere mich an das Gefühl des Verlorenseins. Festgefahren. Gefangen.
Gleichzeitig war meine tägliche Routine anspruchsvoll und stressig: Mutter zu sein, eine Tochter zu sein, eine Schwester zu sein, eine gute Freundin zu sein, eine unterstützende Kollegin und hart arbeitende Mitarbeiterin zu sein, Gärtnerin, Haushälterin, Lehrerin und es geht weiter und weiter….
Mein kleines positives Extra war, mir zu erlauben, mich kreativ auszutoben und mich als Künstler zu sehen. Immer auf der Suche nach Schönheit im Leben, schaffe ich mir einen neuen Raum. Ich fing an, meinen Platz, meine Träume, meine Ziele ernsthaft in Frage zu stellen…… und wie immer sehr hart zu mir selbst zu sein.
Als meine Welt in diesem Frühjahr erschütterte, war ich wieder fokussiert. Ich habe funktioniert. Es war ein grundlegendes Gefühl, durchzuhalten und irgendwie am Leben zu bleiben. Ich musste einfach. Ich hatte keine Wahl. Das war meine Erwartung. Mein Verständnis und wie ich mich selbst sehen will.
Meine Mutter wäre fast gestorben. Es waren drei harte Monate. Als alles wieder “unter Kontrolle” zu sein schien, hatte ich dieses Gefühl, erschöpfter als je zuvor zu sein.
Wenn man eine sensible Person ist und dazu neigt die Umgebung zu beobachten, stellt man fest, dass zu viele Menschen ernsthafte Probleme zu haben scheinen. Es gibt Einschränkungen bei der Gesundheit, dem sich-Erden, dem Glücklichsein, Reich-Sein – entweder materiell oder auf andere Weise. Wir sind kluge Menschen. Wir erschaffen unsere Welt. Lassen Ressourcen gedeihen und haben keine Angst, alles zu nehmen. Maßlosigkeit. Dennoch hinterlässt es uns unzufrieden, krank, hungrig… und im schlimmsten Fall sogar ohne Zweck.
Und das spiegelt die Sicht der Menschen, die in reichen und Kriegsfreien Ländern aufgewachsen sind. Irgendwie passt das alles nicht zusammen!
Im Frühsommer verlor ich die Orientierung und fragte mich, wo die Zeit geblieben ist. Wann bin ich die Person geworden, die ich heutzutage im Spiegel sehe?
Es gab einen bitteren Geschmack auf meiner Zunge.
Und ich erwartete zu fallen….
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Bitte die Balance versuchen zu halten- Entspannung einbauen – 2 Stunde nur für dich und deine Seele – Wünsche dir eine Ruhepause –
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Oha, zwei Stunden als Alleinerziehende Mama, die habe ich bislang ganz selten… aber auch das wird sich ändern, wenn Minime mit den Jahren selbstständig wird. Manchmal muss man einfach durchhalten und das beste sehen in dem, was man hat. Herzlichst, Sovely
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